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<title>FAB INDUSTRIES // Deutsch</title>
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<name>Fabian A. Scherschel</name>
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<updated>2026-06-17T12:29:00:00.000Z</updated>

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<title>Webseite 4.0</title>
<id>https://fab.industries/blog/artikel/2026/version-4.html</id>
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<updated>2026-06-17T12:29:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Ich habe diese Website komplett von Grund auf neu gestaltet und sie wird nun mit einem neuen Generator für statische Websites erstellt, der wesentlich einfacher ist und mir persönlich viel besser gefällt als Hugo (mit dem die früheren Versionen dieser Website erstellt wurden). Die neue Version der Website läuft nun vollständig ohne JavaScript, da die Markdown-Quelldateien in reines HTML und CSS kompiliert werden.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/fx-4-header.png&quot; alt=&quot;Das neue Seiten-Design&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute stelle ich eine neue Version dieser Website vor. Version 4.0 dieser Seite unterscheidet sich deutlich vom Erscheinungsbild von &lt;em&gt;&lt;strong&gt;FAB INDUSTRIES&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;, das ich &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2026/../2018/hello-world.html&quot;&gt;im Juli 2018 bei der Neugestaltung meiner persönlichen Website im Vorfeld meiner Selbstständigkeit&lt;/a&gt; entwickelt hatte. Dieses neue Website-Projekt, mit dem ich damals meinen alten Blog ersetzt habe, war mein erster Versuch, eine statische Website zu betreiben. Seit 2018 wird diese Website mit dem Static-Site-Generator &lt;a href=&quot;https://gohugo.io/&quot;&gt;Hugo&lt;/a&gt; erstellt. Seit 2020 wird sie über &lt;a href=&quot;https://www.netlify.com/&quot;&gt;Netlify&lt;/a&gt; ausgeliefert. Im Laufe der Jahre habe ich das Erscheinungsbild von &lt;em&gt;&lt;strong&gt;FAB INDUSTRIES&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; kontinuierlich optimiert, unter anderem durch einige größere Aktualisierungen des Designs. Das letzte große Update war &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2026/../2025/version-3.html&quot;&gt;Version 3.0&lt;/a&gt; im vergangenen Jahr.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;meine-hugo-odyssee&quot;&gt;Meine Hugo-Odyssee&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Obwohl ich statische Websites nach wie vor liebe — und das Ausliefern über Netlify wirklich komfortabel ist — habe ich im letzten Jahr oder so meine Begeisterung für Hugo verloren. Trotz des Anspruchs, „das schnellste Framework der Welt zum Erstellen von Websites“ zu sein, ist Hugo für meinen Anwendungsfall immer langsamer geworden. Und zwar so, dass es nicht mit der wachsenden Komplexität dieser recht umfangreichen Website korreliert. Meine Website ist ziemlich stetig gewachsen, während Hugo in den letzten zwölf bis vierundzwanzig Monaten fast exponentiell langsamer geworden ist. &lt;a href=&quot;https://til.codeinthehole.com/posts/hugo-v01230-changed-the-default-rendering-mode-of-hugo-server/&quot;&gt;Die Entscheidung der Hugo-Entwickler, Websites auf die Festplatte statt in den Arbeitsspeicher zu rendern&lt;/a&gt;, hat die Sache nicht gerade verbessert. Sicher, ich habe diese Einstellung wieder zurückgesetzt, sobald ich herausgefunden hatte, dass &lt;strong&gt;a)&lt;/strong&gt; meine Seite plötzlich viel langsamer zusammengebaut wurde und dass &lt;strong&gt;b)&lt;/strong&gt; dies daran lag, dass der Prozess durch Festplatten-I/O&lt;sup&gt;&lt;a id=&quot;fnref:1&quot; class=&quot;fn-link&quot; href=&quot;#fn:1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; ausgebremst wurde, aber es hat mich trotzdem gestört. Man sollte Dinge, die funktionieren, nicht kaputtmachen, nur weil man eine Idee hat, die wahrscheinlich nur im eigenen Kopf und in der Bubble der Entwickler und Maintainer großartig klingt. Man sollte zumindest zuerst ein paar Tests durchführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber es gibt noch weitere Probleme mit Hugo. Die mangelhafte Dokumentation ist eines davon, aber damit kann ich leben — was ich ja offensichtlich schon seit Jahren tue. Was ich schlimmer finde, ist die Funktionsüberfrachtung. Hugo wird von Tag zu Tag umfangreicher und komplexer, und nichts von dem, was da hinzugefügt wird, brauche ich. Im Gegenteil: Die ständigen Änderungen und das Entfernen alter Funktionen führen lediglich dazu, dass sich meine Kompilierungszeiten verlängern und gelegentlich, wenn ich meine Hugo-Version mal wieder aktualisiere, mein Design nicht mehr funktioniert und Hugo mal wieder Fehlermeldungen ausgibt, für deren Behebung ich wertvolle Zeit aufwenden muss, die ich stattdessen zum Schreiben nutzen könnte. Und das alles wegen Funktionen und Änderungen, die ich nicht will und die Features hinzufügen, die mir nichts bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://enginerd.io/posts/fast-and-ineffective-hugo/&quot;&gt;Ich bin nicht der Einzige, der so denkt&lt;/a&gt;. Nur dass ich zusätzlich noch das Problem habe, dass ich der Behauptung der Hugo-Entwickler, ihre Software sei unglaublich schnell,nicht glaube. Meiner Erfahrung nach ist Hugo einfach nicht so schnell. Das Kompilieren von Markdown in HTML-Dateien ist keine Raketenwissenschaft. Selbst wenn es &lt;strong&gt;viele&lt;/strong&gt; Dateien sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/gifs/blue-origin-explosion.gif&quot; alt=&quot;Blue-Origin-Explosion&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass viele der Probleme, die ich mit Hugo habe, darauf zurückzuführen sind, dass sich das Project zu etwas entwickelt hat, das nichts für mich ist. Die Entwickler scheinen Hugo zu einem Schweizer Messer für Webseiten ausbauen zu wollen, mit dem man alles bauen kann, was man sich nur vorstellen kann, während ich nach einem einfachen Tool suche, mit dem ich schnell und effizient meine eigene, ganz spezifische Website zusammenbauen kann. Ich möchte, dass die Seite für Besucher so einfach wie möglich ist. Und ich möchte ein einfaches Tool, mit dem ich diese Seite erstellen kann. Aus diesem Grund habe ich mich nach einem neuen Statische-Webseiten-Generator umgesehen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;praxisorientierter-arbeiten&quot;&gt;Praxisorientierter Arbeiten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich habe diese Gelegenheit genutzt, um noch ein Ziel zu verfolgen, das mich in letzter Zeit bewegt hat: Anstatt ein vorgefertigtes Theme anzupassen, wollte ich das HTML/CSS-Framework für die neue Version der Webseite so weit wie möglich selbst erstellen. Zum einen, weil ich so mehr Kontrolle über den Look &amp;amp; Feel der Seite habe, und zum anderen, weil ich sehen wollte, ob ich so etwas überhaupt noch hinbekomme. Und der Versuch hat mich tatsächlich auf angenehme Weise an die Zeit erinnert, als ich Ende der 90er Jahre manuell Webseiten gebaut habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Glücklicherweise habe ich ein kleines Softwareprojekt gefunden, was genau das möglich macht: Ich konnte auf eine viel einfachere Alternative zu Hugo umsteigen, und kann außerdem selbst viel mehr das Design der Seite beeinflussen, ohne eine komplizierte Template-Sprache lernen zu müssen, bei der ich dann alle möglichen fancy Funktionen lernen muss, die ich am Ende doch nicht brauche, mit denen ich mich aber trotzdem bei jeder Änderung am Theme wieder aufs Neue herumschlagen muss. Die Lösung, die ich gefunden habe, hat den zusätzlichen Vorteil, dass sie Lua für alle Teile der Software verwendet, mit denen ich beim Bauen meiner Seite interagiere — was mir besonders gefällt, &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/pico-8&quot;&gt;da ich Lua sehr mag und in letzter Zeit viel damit programmiert habe&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Software, die ich gefunden habe —  der Statische-Webseiten-Generator, mit dem diese Seite nun erstellt wird — heißt &lt;a href=&quot;https://github.com/jaredkrinke/luasmith&quot;&gt;luasmith&lt;/a&gt; und ist ein wirklich raffiniertes kleines Software-Tool. Es handelt sich um eine einzelne C-Bibliothek, die Lua als Template-Sprache verwendet. Wie Hugo wandelt es Markdown-Dateien in statisches HTML und CSS um, aber im Gegensatz zu Hugo handelt es sich um eine einfache Binärdatei ohne Laufzeitabhängigkeiten, die nur wenige hundert Kilobyte groß ist. Außerdem verfügt es über integrierte Link-Prüfung und Syntax-Highlighting. In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit diesem SoftwareProjekt beschäftigt (die Dokumentation ist noch sehr rudimentär) und daran gearbeitet, eines der integrierten Designs in das Website-Design zu verwandeln, das ihr heute vor euch seht. Dabei habe ich sogar &lt;a href=&quot;https://github.com/jaredkrinke/luasmith/issues/52&quot;&gt;einen Bug in dem Projekt gefixt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abgesehen von der Verwendung von Lua gefallen mir an dieser Software vor allem zwei Dinge:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Der Anwendungsbereich ist bewusst begrenzt. Die Software versteht sich als handliches Tool, welches sich auf das Wesentliche konzentriert, anstatt alle möglichen Wünsche aller möglichen Nutzer zu erfüllen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aufgrund der Bauweise der Software kann ich sie auch dann weiter nutzen, wenn morgen die Entwicklung eingestellt würde — wahrscheinlich auf unbegrenzte Zeit. Auch wenn ich nicht genug C-Kenntnisse habe, um etwaige Probleme selbst zu beheben (was höchstwahrscheinlich der Fall ist).&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Wie &lt;a href=&quot;https://log.schemescape.com/posts/static-site-generators/smallest-static-site-generator.html&quot;&gt;der Entwickler selber sagt&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Was mich am JavaScript-Ökosystem frustriert, ist, dass es sich ständig verändert. Node, Deno und Bun leisten zwar beachtliche Arbeit dabei, alte Versionen bereitzustellen, aber ich möchte mir keine Gedanken über kompatibilitätsbrechende Änderungen machen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;C hingegen verändert sich nur sehr langsam, und frühere Versionen von Lua sind im Grunde in Stein gemeißelt. Wenn man dann noch statische Verknüpfungen hinzufügt, erhält man ein Software-Artefakt, das noch lange Zeit nutzbar bleiben dürfte.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich finde diesen Ansatz der Softwareentwicklung großartig! Das ist bei den heutigen Verhältnissen in dem Bereich eine sehr erfrischende Einstellung.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;nachteile-des-wechsels&quot;&gt;Nachteile des Wechsels&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es hat mir großen Spaß gemacht, diese neue Version der Webseite mit luasmith zu erstellen. Ein Nachteil ist jedoch, dass es bei luasmith keinen eingebauten Entwicklungsserver gibt, wie es bei Hugo der Fall ist. Zwar ist es möglich, eine Vorschau der von luasmith erstellten Webseiten-Struktur anzusehen, indem man mit einem Datei-Explorer zum Verzeichnis der &lt;code&gt;.html&lt;/code&gt;-Dateien navigiert und diese manuell in einem Browser öffnet, doch ist das nicht gerade benutzerfreundlich und bringt zudem einige Probleme mit sich, da manche Elemente nicht funktionieren oder sich anders verhalten als im Live-Betrieb der Webseite. Daher habe ich mir mit dem &lt;a href=&quot;https://static-web-server.net/&quot;&gt;Static Web Server&lt;/a&gt; und einigen einfachen Batch-Skripten sozusagen meinen eigenen Entwicklungsserver gebaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erste Skript, &lt;code&gt;fx-compile.bat&lt;/code&gt;, erstellt lediglich die Webseite. Es löscht meinen Ausgabeordner für die generierten WebseitenInhalte und generiert die Seite anschließend neu, indem es luasmith zweimal ausführt. Das passiert zwei mal, um jeweils den englischen und den deutschen Teil der Seite zu bauen (zwischen denen man über den &lt;strong&gt;⇆&lt;/strong&gt;-Link in der Kopfzeile wechseln kann).&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code class=&quot;language-batch&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hl-default&quot;&gt;@&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;hl-keyword&quot;&gt;echo&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;hl-identifier&quot;&gt;off&lt;/span&gt;
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&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Das zweite Skript, das ich &lt;code&gt;fx-serve.bat&lt;/code&gt; genannt habe, macht dasselbe, startet aber zusätzlich einen Webserver auf &lt;code&gt;localhost&lt;/code&gt;, Port 8787, um eine lokale Version der Website bereitzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code class=&quot;language-batch&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hl-default&quot;&gt;@&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;hl-keyword&quot;&gt;echo&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;hl-identifier&quot;&gt;off&lt;/span&gt;
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&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich einige der Markdown-Dateien geändert habe, aus denen der Quellcode der Webseite besteht, erzeuge ich meine Vorschauversion neu, indem ich das Server-Skript beende und neu starte. Da das Server-Skript Warnungen von luasmith mit anderem Output etwas untergehen lässt, benuzte ich das erste Skript, um zu prüfen, ob der Link-Checker von luasmith Fehler bei der Verlinkung von Seiten oder Bildern meldet. In diesem selbstgebauten Ansatz gibt es keine Live-Aktualisierung wie bei Hugo, aber damit kann ich leben. Der Schlanke Code der Software ist mir deutlich wichtiger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Umstellung bringt einige Nachteile mit sich. Einige davon betreffen Besucher der Webseite — diese sollten aber nur vorübergehend auftreten. Ich arbeite nun schon seit einigen Monaten daran, mir die neue Software beizubringen und das neue Design der Seite zu gestalten. Da ich den neuen Look meinen Lesern nicht länger vorenthalten wollte, habe ich mich nun entschlossen, die Seite online zu stellen. Das bedeutet allerdings, dass &lt;strong&gt;viele&lt;/strong&gt; Inhalte der alten Seite noch nicht wieder verfügbar sind. Ich werde jedoch kontinuierlich alte Inhalte hinzufügen, bis alles wieder online ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich die Gelegenheit genutzt habe, die Struktur der Website etwas zu vereinfachen, um sie besser an meine aktuellen Bedürfnisse anzupassen, werden wir leider auch mit einigen toten Links leben müssen. Das lässt sich nicht vermeiden. Ich arbeite jedoch aktiv daran, die Inhalte auf der Website besser auffindbar zu machen, was dieses Problem zumindest etwas abmildern dürfte. Außerdem sollte die Tatsache, dass ich hier eine sehr einfache statische Website betreibe, die aus reinem HTML besteht, erheblich dazu beitragen, dass alles über Suchmaschinen gut auffindbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich weiß noch nicht, ob luasmith beim Rendern der Seite schneller ist als Hugo, da ich ein Großteil der Inhalte der alten Seite, wie bereits erwähnt, noch nicht wieder importiert habe. Aber ich habe den leisen Verdacht, dass luasmith letztendlich schneller sein wird. Auch wenn Lua technisch gesehen gegenüber Go einen massiven Nachteil haben sollte, wenn es um die reine Rechengeschwindigkeit geht. Der deutlich schlankere Code könnte sich am Ende jedoch als entscheidener Vorteil erweisen. Wir werden sehen. Aber selbst wenn es langsamer ist als Hugo mach mir das nichts. Das Geschwindigkeitsproblem mag zwar der Grund gewesen sein, der mich anfangs gestört und dazu gebracht hat, nach einer Alternative zu suchen, letztendlich hat mich luasmith aber mit anderen Eigenschaften überzeugt. Und die empfinde ich jetzt, nachdem ich einige Monate mit der Software gearbeitet habe, als viel wichtiger. Zum Beispiel die Möglichkeit, diese Website auf Dauer zu betreiben, ohne die dahinterstehende Software anfassen zu müssen, wenn ich das nicht möchte. Oder die einfache Freude daran, eine Template-Sprache zu benuzten, die ich verstehe, und dabei eine Programmiersprache zu verwenden, in der ich tatsächlich gerne programmiere.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-neue-erscheinungsbild&quot;&gt;Das neue Erscheinungsbild&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Ergebnis all dieser umfangreichen Änderungen hinter den Kulissen ist eine deutlich übersichtlichere Webseite. Im Gegensatz zu früheren Aktualisierungen der Seite, bei denen ich immer wieder neue Komplikationen eingeführt habe, möchte ich diese mit Version 4.0 reduzieren. Ich versuche, meine Ansprüche an Software wie Hugo, hiermit auch selbst in die Praxis umzusetzen. Weniger Schnickschnack bedeutet hoffentlich, dass ich mich mehr auf das konzentrieren kann, was wirklich zählt: den Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum einen gibt es auf der gesamten Website keine einzige Zeile JavaScript. Alle Effekte&lt;sup&gt;&lt;a id=&quot;fnref:2&quot; class=&quot;fn-link&quot; href=&quot;#fn:2&quot;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; wurden ausschließlich mit CSS realisiert. Das ist zweifellos &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/note/2026/css-hell.html&quot;&gt;mühsam in der Entwicklung&lt;/a&gt;, aber es ist auch sehr cool, was man mit CSS heutzutage alles machen kann. Und meiner Meinung nach ist es immer ein lohnenswertes Ziel, auf das Laden von JavaScript möglichst komplett zu verzichten. Außerdem bette ich nun nichts mehr von Drittanbietern ein, sodass alles, was ihr auf dieser Website findet, unter meiner Kontrolle steht.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;sicherheit--datenschutz&quot;&gt;Sicherheit &amp;amp; Datenschutz&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Da kein JavaScript und kein Code von anderen Domains geladen wird, sollte diese Webseite so sicher sein, wie eine Webseite nur sein kann. Selbstverständlich hinterlässt die Seite auch keine Cookies oder andere versteckte Dateien auf dem System des Besuchers. Mein Code trackt euch in keinster Weise. Die einzigen Informationen, die beim Besuch dieser Seite über euch erfasst werden, ist das, &lt;a href=&quot;https://www.netlify.com/privacy/&quot;&gt;was mein Hoster Netlify sammelt&lt;/a&gt;, um einige sehr rudimentäre und unaufdringliche Besucherstatistiken bereitzustellen. Diese Seite ist im Grunde ein Relikt aus den 90er Jahren, aus einer Zeit, bevor &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/podcast/2026/pu-39.html&quot;&gt;das Internet durch kommerzielle Interessen und das damit einhergehende Tracking verhunzt wurde&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;design&quot;&gt;Design&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Da wir gerade von vergangenen Zeiten sprechen: Ich habe mein eigenes Webseiten-Design entworfen, das auf &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2026/cassette-retro.html&quot;&gt;meiner eigenen Farbpalette&lt;/a&gt; basiert und an die Ästhetik der 70er- und 80er-Jahre erinnert. Ein Leser hat den daraus resultierenden Look als „rostig und industriell“ bezeichnet, und ich finde, das trifft es ziemlich genau. Mit dem neuen Design und den neuen Farben habe ich mich ebenfalls dazu entschlossen, die Dinge zu vereinfachen und deshalb nur noch ein dunkles Design anzubieten. Ich habe es so gestaltet, dass sich Inhalte weiterhin gut ausdrucken lassen, und ich denke, dass eine Webseite, die ausschließlich ein dunkles Design verwendet, relativ unkontrovers sein sollte.&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/fx-4-source.png&quot; style=&quot;border: 1px solid #70c070;&quot;&gt;
&lt;p&gt;Das Syntax-Highlighting des Quellcodes wird von luasmith mithilfe von &lt;a href=&quot;https://orbitalquark.github.io/scintillua/&quot;&gt;Scintillua&lt;/a&gt; in die fertigen HTML-Seiten integriert — natürlich unter Verwendung der oben genannten neuen Farbpalette. Als Schriftarten verwende ich nach wie vor &lt;a href=&quot;https://rsms.me/inter/&quot;&gt;Inter&lt;/a&gt; für den Großteil der Texte auf der Webseite und &lt;a href=&quot;https://typeof.net/Iosevka/&quot;&gt;Iosevka&lt;/a&gt; für alles mit fester Zeichenbreite —  wie etwas die Darstellung von Quellcode. Beide Schriftarten habe ich feinjustiert und sie nutzen mehrere benutzerdefinierte Einstellungen, wie beispielsweise das geschwungene kleine „l“ und alternative Ziffern in Inter, um den Text besser lesbar zu machen. Außerdem habe ich, wo immer möglich, Slab-ähnliche Stile aktiviert, unter anderem für viele der Iosevka-Glyphen und die Satzzeichen in Inter, da ich diesen Look als angenehmer für das Auge empfinde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mir Mühe gegeben, um das neue Erscheinungsbild sehr leserfreundlich und übersichtlich zu gestalten, mit ein paar kleinen Raffinessen, die hoffentlich nie stören. Mich würde interessieren, was ihr vom neuen Design haltet.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;feedback&quot;&gt;Feedback&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;À propos Feedback: Auch das habe ich hoffentlich vereinfacht. Nachdem ich in den letzten Jahren auf verschiedenen Versionen der &lt;em&gt;&lt;strong&gt;FAB INDUSTRIES&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;-Webseite viele Möglichkeiten ausprobiert habe, wie meine Leser mir Feedback geben können, habe ich mich hier ebenfalls dafür entschieden, es einfach zu halten. Schickt mir einfach eine E-Mail an die Adresse, die unten auf jeder Seite angegeben ist. Wenn ihr mich darum bittet, werde ich euer Feedback an der enstprechenden Stelle veröffentlichen, die ihr kommentiert. Oder ich behalte eure Kommentare einfach für mich, wenn ihr das lieber habt. E-Mail sollte auf jeden Fall für jeden funktionieren und ist meiner Meinung nach der einfachste Weg für Kommentare zu meinen Inhalten.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;organisation-der-inhalte&quot;&gt;Organisation der Inhalte&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das Blog ist nun in vier verschiedene Inhaltsgruppen unterteilt, die alle auf den Übersichts- und Archivseiten angezeigt werden. &lt;a href=&quot;https://fab.industries/de/blog/notiz&quot;&gt;Notizen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://fab.industries/de/blog/foto&quot;&gt;Fotos&lt;/a&gt; werden direkt und vollständig als einzelne Elemente auf der Seite dargestellt. Jedes dieser Elemente verfügt über eine Permalink-Seite, die durch Klicken auf das &lt;strong&gt;⚑&lt;/strong&gt;-Symbol aufgerufen werden kann. &lt;a href=&quot;https://fab.industries/de/blog/artikel&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/podcast&quot;&gt;Podcast-Folgen&lt;/a&gt; werden als kleinere Einträge dargestellt. Diese sind durch einen leuchtenden Rahmen hervorgehoben. Auch diese haben Permalink-Seiten, die ihr erreicht wenn ihr auf die Vorschaubilder, die Überschrift oder den Link am Ende des Vorschau-Eintrags klickt. Bei Podcast-Folgen (diese gibt es momentan nur auf dem englischen Teil der Webseite) ist zudem die eigentliche Audiodatei direkt verlinkt und wird als nativer HTML-Player angezeigt, auf den man klicken kann, um die entsprechende MP3-Datei abzuspielen oder herunterzuladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über die Kopfzeilennavigation gelangt ihr zu den Inhalten, die bereits aus früheren Versionen der Webseite bekkant sein dürften. Über den Link &lt;strong&gt;⇆&lt;/strong&gt; könnt ihr zwischen dem englischen und dem deutschen Teil der Webseite wechseln. Auf der &lt;a href=&quot;https://fab.industries/de&quot;&gt;Startseite&lt;/a&gt; und in der &lt;a href=&quot;https://fab.industries/de/blog&quot;&gt;Blog-Übersicht&lt;/a&gt; finden sich außerdem eine Liste mit &lt;strong&gt;#Tags&lt;/strong&gt;, über die ihr alle wichtigen Themen einsehen könnt, über die ich im Laufe der Jahre geschrieben habe. Diese Tags sind in absteigender Reihenfolge nach der Anzahl der Einträge in der jeweiligen Kategorie aufgelistet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine neue Funktion, die ich &lt;strong&gt;LCARS&lt;/strong&gt; nenne, ist ebenfalls in der oberen Navigationsleiste aufgeführt. Dabei handelt es sich um eine Art Datenbank, welche die auf der Website verfügbaren Inhalte strukturiert abbildet. Stellt euch das als eine Art manuell kuratierte Sitemap vor. Das ist allerdings gerade noch im Aufbau, daher ist die Seite derzeit noch nicht sehr umfangreich und wird vorerst nur für den englischen Teil der Seite verfügbar sein. Ich hoffe jedoch, dass diese Funktion es Lesern in Zukunft erleichtern wird, die interessantesten und relevantesten Inhalte zu finden, die ansonsten in den vielen Blog-Jahres-Archiven auf dieser Webseite vergraben bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den &lt;a href=&quot;https://fab.industries/feed.xml&quot;&gt;englischen&lt;/a&gt; und den &lt;a href=&quot;https://fab.industries/de/feed.xml&quot;&gt;deutschen&lt;/a&gt; Teil der Webseite stehen jeweils RSS-Feeds mit vollständigem Inhalt zur Verfügung. Ihr könnt gerne einen oder beide abonnieren, je nachdem, welche Sprachen ihr sprecht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ausblick&quot;&gt;Ausblick&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In den kommenden Wochen und Monaten werde ich fleißig daran arbeiten, ältere Inhalte wieder auf die Seite zu stellen. Falls ihr einen bestimmten Beitrag vermisst, habt bitte etwas Geduld — er wird irgendwann wieder verfügbar sein. Man munkelt, dass ich nebenbei noch in Vollzeit arbeite, was bedeutet, dass ich alle diese kostenlosen Inhalte nebenbei anbiete. Wenn ihr mich unterstützen und mir einen Anreiz geben möchtet, mehr Zeit in diese Webseite zu investieren, würde ich mich sehr über &lt;a href=&quot;https://fab.industries/impressum/index.html#blog-abo&quot;&gt;ein Blog-Abonnement&lt;/a&gt; freuen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe, die neue Webseite gefällt euch. Ich freue mich auf euer Feedback zu der neuen Version!&lt;/p&gt;
&lt;aside class=&quot;fn&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;fn-header&quot;&gt;Fußnoten&lt;/p&gt;
&lt;p id=&quot;fn:1&quot;&gt;&lt;strong&gt;1.&lt;/strong&gt; Wie sich herausstellt, &lt;a href=&quot;(https://superuser.com/questions/1173675/how-much-faster-is-memory-ram-compared-to-ssd-for-random-access&quot;&gt;ist RAM immer noch schneller als die schnellsten SSDs&lt;/a&gt; … ach was! Ich habe keine Ahnung, warum die Leute bei Hugo dachten, der Umstieg auf Festplatten-Rendering wäre eine gute Idee. &lt;a href=&quot;https://github.com/gohugoio/hugo/issues/11987&quot;&gt;Ihre Begründung&lt;/a&gt; ergibt für mich jedenfalls überhaupt keinen Sinn. Das war eine dumme Entscheidung. &lt;a class=&quot;fn-backlink&quot; href=&quot;#fnref:1&quot;&gt;↩︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p id=&quot;fn:2&quot;&gt;&lt;strong&gt;2.&lt;/strong&gt; Dazu gehört übrigens auch &lt;a href=&quot;https://fab.industries/de/404.html&quot;&gt;meine 404-Seite&lt;/a&gt;, die das tolle &lt;a href=&quot;https://jdan.github.io/98.css/&quot;&gt;98.css&lt;/a&gt;-Framework nutzt und auf die ich besonders stolz bin. &lt;a class=&quot;fn-backlink&quot; href=&quot;#fnref:2&quot;&gt;↩︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
</content>
</entry>
<entry>
<title>Irland-Motorrad-Tour, Teil 1: Honfleur</title>
<id>https://fab.industries/blog/artikel/2026/irland-tour-1.html</id>
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<updated>2026-06-03T14:13:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Eindrücke von unserer Motorradtour durch Irland: Noch bevor wir überhaupt auf der Insel ankamen, erkundeten wir die malerische französische Hafenstadt Honfleur, die offenbar einst als berüchtigte Piratenhöhle galt.</summary>
<content type="html">&lt;section class=&quot;post-header&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Irland-Motorrad-Tour&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;Eine Reihe von Eindrücken von einer Motorradreise entlang der irischen Küste&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Teil 1: Honfleur&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/ireland-05-looking-on.jpg&quot; alt=&quot;Aussicht&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fast jedes Jahr machen mein Vater und ich eine ein- oder zweiwöchige Reise mit unseren Motorrädern. Wir waren bereits in den Alpen, in den Pyrenäen, am Nordkap, in ganz Schottland und sind quer durch Norwegen gefahren. In diesem Jahr, bei unserer zehnten Reise —  wenn ich richtig gezählt habe — haben wir beschlossen, die gesamte irische Küste zu umrunden. Zuerst nahmen wir die Fähre von Cherbourg in Frankreich nach Dublin und fuhren dann zunächst nach Westen, dann nach Norden, durch Nordirland und zurück nach Dublin. Insgesamt —  von Düsseldorf nach Cherbourg, von Dublin entlang der Küste wieder nach Dublin und von Cherbourg zurück nach Düsseldorf — war die Tour 4.391 Kilometer lang und dauerte 13 Tage. Wie immer fuhr ich meine Moto Guzzi V7 Special und mein Vater seine Honda CB 1100 RS. Was nun folgt, ist eine Reihe von Eindrücken, Fotos und Gedanken zu unserer Reise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am ersten Tag fuhren wir vom Ruhrgebiet über den Süden der Niederlande und Zentralbelgien nach Frankreich. Wir umfuhren Paris auf einer Route in Richtung Norden und fuhren an Amiens und Rouen vorbei in Richtung Le Havre (alles auf Autobahnen). Nachdem wir die &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Pont_de_Normandie&quot;&gt;Pont de Normandie&lt;/a&gt; überquert hatten, erreichten wir unseren ersten Zwischenstopp in &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Honfleur&quot;&gt;Honfleur&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/ireland-02-arrived-in-honfleur.jpg&quot; alt=&quot;In Honfleur angekommen&quot;&gt;
&lt;em&gt;Nach den ersten 699 Kilometern stellten wir unsere Motorräder am Cours des Fossés in Honfleur ab&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Ende Mai war es ein ziemlich warmer Tag, und als wir nach Frankreich rein fuhren, wurde es ziemlich sonnig. Wir freuten uns auf einen lauen Abend am kleinen Hafen in der Nähe unseres Hotels. Nach einer kurzen Dusche aßen wir auf der Terasse des Hotelrestaurants zu Abend und machten uns dann auf den Weg zum malerischen Fischereihafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/ireland-04-pirates-den.jpg&quot; alt=&quot;Piratennest&quot;&gt;
&lt;em&gt;Honfleur war im 16. Jahrhundert einst eine berüchtigte Piratennest&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/ireland-01-honfleur-gull.jpg&quot; alt=&quot;Honfleur-Möve&quot;&gt;
&lt;em&gt;Eine feiste Möwe aus der Gegend&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Abend war tatsächlich sehr warm, und auch nach Sonnenuntergang blieben die Temperaturen angenehm. Wir schlenderten durch die kleinen Gassen und schauten uns einige Sehenswürdigkeiten an, bevor wir es uns vor einer netten kleinen Hafenbar gemütlich machten und nach unseren ersten 700 Kilometern und einem langen Tag im Sattel eine wohlverdiente Zigarre genossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/ireland-03-crooked-church.jpg&quot; alt=&quot;Krumme Kirche&quot;&gt;
&lt;em&gt;Die älteste Kirche der Stadt, die Église Saint-Étienne, wurde im 14. Jahrhundert erbaut und beherbergt heute das örtliche Schifffahrtsmuseum.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als die Sonne über dem Hafen unter- und der Mond aufging, fühlte das ganze sich wie der Abschluss eines perfekten ersten Sommertages an. Vor allem, da es zu Hause seit Wochen ununterbrochen geregnet hatte und wir nun auf sehr schönes Wetter auf der anderen Seite des Kanals in Irland hofften, da alle Vorhersagen zu diesem Zeitpunkt hervorragend aussahen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/ireland-06-honfleur-night-sky.jpg&quot; alt=&quot;Der Nachthimmel über Honfleur&quot;&gt;
&lt;em&gt;Der Nachthimmel über Honfleur&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>
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<title>Honfleur-Möve</title>
<id>https://fab.industries/blog/foto/2026/honfleur-möve.html</id>
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<updated>2026-06-03T12:28:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Nikon Z fc, Nikkor Z DX 16-50 mm ƒ/3.5-6.3 VR (ISO 320 • 1/250 s • ƒ/6.3)</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/ireland-01-honfleur-gull.jpg&quot; alt=&quot;Honfleur-Möve&quot;&gt;&lt;/p&gt;
</content>
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<title>Windrose: Spaßiger Jack-Sparrow-Simulator für kleines Geld</title>
<id>https://fab.industries/blog/artikel/2026/windrose-rezension.html</id>
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<updated>2026-04-22T14:02:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Das Indie-Survival-RPG orientiert sich stark am Vorbild Valheim und verbindet dessen erfolgreiches Spielprinzip mit dem Spaß einer bunten Piratenwelt.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-aufmacher.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;aside&gt;
&lt;p&gt;Diese Auftragsarbeit wurde zuerst &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/tests/Windrose-Spassiger-Jack-Sparrow-Simulator-fuer-kleines-Geld-11263221.html&quot;&gt;am 18.04.2026 bei &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;p&gt;Siebzehnhundert-und-ein-paar-kaputte: Edward Teach, auch bekannt als Blackbeard, hat sich zum König der Piraten ausgerufen und seine Flotte beherrscht die Karibik. Mit ihr belagert er Tortuga. Ihr versucht, euch durch die Blockade zu schlagen und zu entkommen. Euer Schiff wird aufgebracht und versenkt. Euch wirft man mit schweren Verletzungen kurzerhand über Bord. Als ihr auf dem Strand einer kleinen Insel erwacht, schwört ihr Rache. Zuerst einmal müsst ihr auf der einsamen Insel überleben. Und dann braucht ihr ein Boot. Danach steht der eigenen Freibeuter-Karriere nichts mehr im Wege.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So beginnt das Piraten-Abenteuer &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt;, ein kooperatives Survival-Action-RPG für eins bis acht Spieler, das vor ein paar Tagen in einer ersten Early-Access-Version auf Steam erschienen ist. Wer sich mit dem Genre auskennt, für den ist &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; schnell beschrieben: &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; ist &lt;em&gt;Valheim&lt;/em&gt; mit Piraten. In der Tat hat &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; mit dem Pandemie-Hit von 2021 so viel gemeinsam, dass man es getrost als Abklatsch bezeichnen kann, jedenfalls was die Spielmechaniken angeht, denn die Grafik hebt sich deutlich vom Wikinger-Survival-Vorbild ab. Das ist an sich erst mal nicht schlecht, denn &lt;em&gt;Valheim&lt;/em&gt; ist nicht umsonst beliebt: Die ausgeklügelten Spielmechaniken begeistern auch fünf Jahre nach Erscheinen der ersten Early-Access-Version immer noch eine ziemlich große Fangemeinde. Deshalb ist „&lt;em&gt;Valheim&lt;/em&gt; mit Piraten“ auch eine ziemlich geniale Idee.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;vom-rum-alleine-lsst-es-sich-nicht-leben&quot;&gt;Vom Rum alleine lässt es sich nicht leben&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für alle, die &lt;em&gt;Valheim&lt;/em&gt; nie gespielt haben, sei das Spielprinzip von &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; kurz erklärt. Es ist eine Art Survival Game Light. Weder Essen, Wasser noch Schutz vor der Witterung sind lebensnotwendig. Die Spielfigur überlebt, wenn man in keine Kämpfe mit Piraten, Wildschweinen oder den überraschend aggressiven, allgegenwärtigen Dodos gerät, auf unbestimmte Zeit. Wasser braucht man keins, Rum und Kaffee sind ein Bonus. Allerdings ist der eigene Gesundheitsbalken am Anfang so miserabel kurz, dass der eigene Möchtegern-Pirat selbst für einen Dodo leichte Beute ist. Zwar ist der Tot nicht das Ende des Spiels, aber man verliert viele der gesammelten Gegenstände. Das ist lästig, also sollte man sich auf die Suche nach etwas zu Essen machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Essens-Slots wollen gefüllt werden. Jeder der zwei erweitert den Lebens-Balken deutlich. Allerdings muss man jederzeit zwei verschiedene Gerichte parat haben, ein unterschiedliches für jeden Essens-Slot, um mit der maximalen Lebensenergie in wilde Piratenabenteuer starten zu können. Es heißt also fleißig Zutaten zu sammeln und beim Abenteuern immer ein Auge für neuer Rezepte offen zu haben. Dabei kann man nicht nur Gegner wie Riesenkrabben zu Kebabs verarbeiten, sondern auch Bananen, Dodo-Eier und Cayennepfeffer in kreativen Kreationen verwerten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Später kann man sich neben einer Kochstelle auch einen Alchemie-Tisch bauen und die verschiedensten Tränke brauen. Hier kommt dann auch der beste Freund eines jeden Piraten zum Einsatz: der Rum. Neben Lebens-Elixieren, die Wunden heilen, gibt es eine ganze Ansammlung verschiedener Tränke, mit denen man seine Angriffskräfte verbessern oder sich nach Hause teleportieren kann.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;was-wre-ein-pirat-ohne-eigenes-schiff&quot;&gt;Was wäre ein Pirat ohne eigenes Schiff?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nachdem ihr Palmen gefällt, Pflanzenfasern gesammelt und euch eine erste Hütte auf dem Strand der einsamen Insel gebaut habt, wird es Zeit, ins Landesinnere vorzudringen. Hier erwarten euch nicht nur wilde Tiere, sondern auch mysteriöse Ruinen. Später erhaltet ihr Zugang zu einer kleinen Jolle, mit der ihr weitere Inseln im Archipel erkunden könnt. Dort stoßt ihr schließlich auf Piratennester von Blackbeards Männern. Nach und nach befreit ihr die dort gefangenen Seemänner und stellt euch so euere eigene bunt zusammengewürfelte Piraten-Crew zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann macht ihr euch daran, eins der vielen Schiffswracks, die es in diesem Teil der Karibik wie Sand am Meer gibt, wieder seetüchtig zu machen. Unterwegs findet sich neben allen möglichen zeitgenössischen Waffen wie Säbeln, Schwertern, Hellebarden, Pistolen und Schwarzpulver-Büchsen auch den für einen Piraten-Captain obligatorischen Dreispitz. Jetzt kann es losgehen:Auf in den Kampf mit Blackbeards Flotte!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie das Wikinger-Vorbild &lt;em&gt;Valheim&lt;/em&gt; auch, so teilt sich die zum größten Teil aus prozedural generierter Geografie zusammengesetzte Welt von &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; in verschiedene Landschaften auf. Zuerst geht es darum, in einer Landschaft versteckte Geheimnisse zu finden. Diese ermöglichen das Bauen neuer Werkzeuge, was es einem nach und nach ermöglicht, immer stärkere Gegner zu überwinden, bis man schließlich auf den Endboss der jeweiligen Landschaft trifft. Danach geht es dann damit weiter, einen neuen Landstrich zu erkunden und neue Herausforderungen zu meistern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Falle von &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; stellt sich euch, nachdem ihr das Küstendschungel-Biom erkundet habt, Kapitän Thomas Richards entgegen — der Hundesohn, der euer Schiff niederbrannte und euch den Haien überlies. Also wird es nun Zeit, Kapitän Richards zu zeigen, wie es sich anfühlt eine kalte Kugel mitten ins Herz zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;dsterer-humor-wunderschne-karibik&quot;&gt;Düsterer Humor, wunderschöne Karibik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wo sich &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt;, neben dem Piraten-Gewand, am deutlichsten vom Vorbild &lt;em&gt;Valheim&lt;/em&gt; abhebt, ist die Grafik. Wo &lt;em&gt;Valheim&lt;/em&gt; trotz der doch eher düsteren Wikinger-Endzeit-Stimmung pixelig-süß daher kommt, ist die Grafik von &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; deutlich realistischer. Dass man von einem Indie-Spiel im Early Access keine revolutionären Grafik-Fortschritte erwarten kann, ist klar, aber das Spiel nutzt viel Potential der Unreal Engine. Die Palmen-Dschungel sind befriedigend dicht, die Strände weitläufig und vor allem Himmel und Meer des Spiels sind imposant. Das Segeln im Sturm, sowohl am Anfang in der Jolle, als auch später auf einem richtigen Schiff, kann einem schon mal den Atem verschlagen. Die Wellenberge sind episch und Schiffsgefechte überzeugen mit donnernden Breitseiten und dem stimmungsvollen Knallen der Segel in Wind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz blutiger Säbelduelle, Killer-Krabben und Wasserleichen-Zombies ist &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; aber bunt genug, um generell eine leichtfüßig-humorvolle Stimmung beizubehalten. Der Tonfall des Spiels orientiert sich definitiv an Disneys &lt;em&gt;Fluch der Karibik&lt;/em&gt;.  Ernst zunehmen ist vor allem der Schwierigkeitsgrad. Besonders, wenn man alleine unterwegs ist. Ähnlich wie bei &lt;em&gt;Valheim&lt;/em&gt; legt man sich bei &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; seine Spielfigur getrennt von einer Spiele-Welt an, die zum Teil dynamisch generiert wird und so bei jedem Mal etwas anders aussieht. Die Schwierigkeit der Welt kann man bis ins Detail regeln und man kann bis zu sieben andere Spieler in die eigene Welt einladen. Zusätzlich sind dezidierte Server-Welten mit noch mehr Spielern möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich ist &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; für vier Spieler konzipiert. Man kann das Spiel auch als Solo-Spieler gut spielen, allerdings steigt der Schwierigkeitsgrad dann deutlich. Im normalen Spielmodus wirkt für einen einzelnen Abenteurer der erste Endgegner fast wie ein Boss aus &lt;em&gt;Elden Ring&lt;/em&gt;. Man muss sich darauf einstellen, mit unter oft zu sterben. Immerhin verliert man hier nie Erfahrungspunkte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Kampfsystem von &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; ist am Anfang gewöhnungsbedürftig. Es wirkt relativ langsam und baut stark auf dem Parieren der Angriffe von Gegnern auf — eine Technik, die man unbedingt erlernen sollte. Hat man den einzigartigen Rhythmus der Piratenduelle aber erst einmal verinnerlicht und verstanden, wann man taktisch geschickt die begrenzte Munition für Schusswaffen am besten anwendet, so wird das Ganze zu einem kunstvollen Tanz, der überraschend viel Tiefe besitzt. Vor allem bei Säbelduell mit anderen Piratenkapitänen macht das Ganze ziemlich viel Laune!&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;early-access-auster-oder-doch-miesmuschel&quot;&gt;Early-Access-Auster oder doch Miesmuschel?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Karibik, die in &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; dargestellt wird, ist ebenso unrealistisch wie sie Freude macht. Das Erkunden der wunderschönen Inseln zu Fuß macht genauso viel Spaß wie das Umsegeln der Archipele hinter dem Steuer der eigenen Sloop. Säbelduelle in Piraten-Camps werden ebenso wenig langweilig wie die Versuche, den eigenen Kahn in Position zu manövrieren und gleichzeitig der Breitseite des gegnerischen Schoners auszuweichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; ist eine sehr gelungene Umsetzung der Piraten-Fantasie und für ein gerade erst im Early-Access-Modus erschienenes Spiel überraschend umfangreich. Ganz zu schweigen davon, dass anscheinend mit sehr wenigen Bugs und einem ziemlich auf Hochglanz polierten Spielprinzip daher kommt. Für knapp € 30 bekommt man hier wirklich viel geboten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Piraten-Abenteuer ist in seiner aktuellen Ausstattung bereits empfehlenswert. Wenn das Entwicklerteam getreu dem Wikinger-Vorbild &lt;em&gt;Vahlheim&lt;/em&gt; während der Early-Access-Phase über Jahre fleißig weiter an dem Spiel arbeitet, so könnte aus &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; eins der besten Piraten-Spiele aller Zeiten zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&quot;bildergalerie&quot;&gt;Bildergalerie&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-01.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Einmal hinter dem Steuer des eigenen Piratenschiffs stehen: Windrose  erfüllt diese Fantasie eindrucksvoll.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-02.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Die Dodos sind überall. Ist der Spieler etwa der Grund, warum diese Art schließlich ausgestorben ist?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-03.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Neben wilden Tieren muss man sich am Anfang des Spiels vor allem mit Untoten rumschlagen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-04.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Kaffee nimmt im Spiel fast so eine wichtige Rolle ein wie im Leben eines Videospiele-Redakteurs.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-05.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Im Kampf alleine gegen mehrere Gegner zeigt sich, warum die Entwickler empfehlen, das Spiel im Koop-Modus zu erkunden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-06.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Mit unserer Jolle erkunden wir eine neue einsame Insel.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-07.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Die Säbel-Duelle mit anderen Piraten machen unglaublich viel Spaß!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-08.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Was wäre ein Piraten-Spiel ohne versteckte Schatzkisten?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-09.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Im Laufe des Piraten-Abenteuers gilt es, alle möglichen Orte zu entdecken. Die versteckten Ureinwohner-Tempel wirken wie eine kleine Homage an vergangene Tomb-Raider-Spiele.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-10.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Die Karibik des Spiels ist zum größten Teil dynamisch erzeugt. Inseln sehen in jeder neu generierten Spiele-Welt etwas anders aus.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-11.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Im Solo-Modus muss man sein Schiff selber navigieren und gleichzeitig schießen, was durchaus anspruchsvoll ist und einiges Geschickes bedarf.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-12.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Nachdem man den gegnerischen Kahn sturmreif geschossen hat, manövriert man das eigene Schiff längsseits, setzt über und es geht in den Nahkampf mit der gegnerischen Besatzung.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-13.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Das erste Lager wird am Strand einer einsamen Insel aufgeschlagen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-14.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Das Wetter, und vor allem das Meer und die Wellen, in Windrose sind beeindruckend.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-15.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Der Dschungel ist befriedigend dicht und es macht viel Spaß, sich mit der Axt dort durchzuschlagen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-16.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Schon die Landschaften des ersten Bioms, in dem man die ersten Dutzend Stunden verbringt, sind ziemlich abwechslungsreich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-17.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Das erste eigene Schiff ist der erste echte Meilenstein des Spiels.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-18.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Jack Sparrow lässt grüßen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-19.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Die kleinen, tropischen Inseln sind mitunter wunderschön.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-20.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Im Inland gibt es einiges zu entdecken. Unter anderem Tempelruinen der mysteriösen Ureinwohner.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-21.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Pirat zu sein heißt vor allem eins: Frei zu sein. Das Spiel vermittelt diesen Mythos wirklich sehr gut und gibt einem wirklich das Gefühl, das eigene Schicksal in der Hand zu haben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-22.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Die Sonnenuntergänge in Windrose sind zum Teil atemberaubend.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-23.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Die Dynamik der Wellenberge und -täler trägt nicht nur dazu bei, das Spiel viel realistischer wirken zu lassen, bei Seegefechten kann man die Dynamik des Meeres mit etwas Geschick zu seinem Vorteil nutzen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-24.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Im Solo-Modus vermittelt &lt;em&gt;Windrose&lt;/em&gt; eine ganz eigene Stimmung. Warum ist der Rum schon wieder leer?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-25.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Das Wetter ist hauptsächlich was fürs Auge, wurde aber liebevoll bis ins Detail umgesetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/windrose-galerie-26.png&quot; alt=&quot;Windrose-Screenshot&quot;&gt;
&lt;em&gt;Die Piratenkneipe in Tortuga vermittelt gekonnt die Stimmung der beliebten Disney-Filme, ohne dabei zu sehr zu einem billigen Abklatsch zu verkommen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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<title>Deutsche Digitalpolitik als Flucht nach vorne</title>
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<updated>2026-04-21T18:40:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Vorne mit dabei sei, egal was es kostet — so verstehen deutsche Politiker die Digitalisierung. Das zeugt von einem verstörenden Maß an Unwissen, was neue KI-Techniken angeht.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/classical/cortes-scuttles-his-ships.png&quot; alt=&quot;„Hernán Cortés versenkt seine Schiffe“, Gemälde von Rafael Monleón y Torres&quot;&gt;
&lt;em&gt;Hernán Cortés versenkt seine Schiffe, Gemälde von Rafael Monleón y Torres (1887)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;aside&gt;
&lt;p&gt;Dies ist die 273. Ausgabe meiner Dienstags-Kolumne &lt;a href=&quot;http://fab.industries/de/blog/digitaltotal&quot;&gt;&lt;em&gt;Digital Total&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, die bis Mitte 2025 in der &lt;a href=&quot;https://www.oz-online.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;Ostfriesen-Zeitung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; veröffentlicht wurde.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;p&gt;Am Donnerstag &lt;a href=&quot;https://bmds.bund.de/ministerium/leitung/staatssekretaere/-innen/dr-markus-richter&quot;&gt;Dr. Markus Richter&lt;/a&gt;, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, bei seiner Keynote zum zweiten Tag des &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2026/nis-2-umsetzung.html&quot;&gt;21. BSI-Sicherheitskongresses in Bonn&lt;/a&gt; zuzuhören, war eine sehr unangenehme Erfahrung. Eine Erfahrung, die mich frustriert und wütend gemacht hat. In seiner Rede beweihräucherte Richter das BSI und sein eigenes Ministerium und berichtete begeistert davon, wie man in der deutschen Verwaltung gerade „Agentic AI“ in die Arbeitspraxis einbaue und wie toll das sei. Man habe sogar in Dubai gerade einen Preis dafür bekommen — ein Novum für Deutschland. Ach wie schön! Gerade in Dubai, diesem leuchtenden Fixstern der Demokratie!&lt;sup&gt;&lt;a id=&quot;fnref:1&quot; class=&quot;fn-link&quot; href=&quot;#fn:1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deutschland zerstört sich gerade selber. Unser, vor allem in der eigenen Inlands-Gesellschaft vorangetriebener Ruf als hoffnungslos dem Luddismus verfallene Hinterwäldler aus Neuland, die für immer neue Trends der Digitalisierung verschlafen, hat uns — und vor allem unsere Politiker — so verstört, dass sie nun in einer Art Wahnsinn sofort alles Neue immer gleich umsetzen wollen, gefangen sind. Menschen wie Richter freuen sich so, dass Deutschland &lt;strong&gt;endlich&lt;/strong&gt; einmal technologisch wieder ganz vorne ist, dass sie gar nicht auf die Idee kommen die Frage zu stellen, ob die Technik, bei der es dabei geht, überhaupt wünschenswert ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Politiker sind von einer Art Stockholmsyndrom befallen, wenn es ums Silicon Valley geht. Die Scham, hier in Europa keinen eigenen Super-Bullshit-Generator wie die Tech-Branche in den USA zu haben, hat dazu geführt, dass wir den Tech-Trickbetrügern jetzt jeden Scheiß abkaufen, um bloß die Ersten zu sein, die den Müll einsetzen. &amp;quot;Einmal auch zu den coolen Kids gehören&amp;quot; — das ist im Kern die Digitalpolitik der Bundesregierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Richter und seine Kollegen verhalten sich wie ein Apple-Fanboy, der Zombie-mäßig viel Geld für das neue iPhone auf den Tisch legt, obwohl er beim letzten Mal — &lt;a href=&quot;https://www.iphone-ticker.de/vor-sieben-jahren-apples-antennagate-pressekonferenz-114178/&quot;&gt;&amp;quot;You’re holding it wrong&amp;quot;&lt;/a&gt; — eindeutig von Steve Jobs erst verarscht und dann auch noch erniedrigt wurde. Anstatt nach all dem gesellschaftszersetzenden Kram, der in den letzten Jahrzehnten aus dem Silicon Valley zu uns geschwappt ist — Massenüberwachung, algorithmengesteuerte Verblödung, Doom-Scrolling, unglaubliche Verschwendung von Ressourcen durch den Zwang, alle zwei Jahre neue Geräte ohne echte neue Funktionen zu kaufen — zu hinterfragen, setzen wir noch eins drauf und alles was uns interessiert, ist, wieweit vorne wir beim nächsten gesellschaftszerstörenden Trend mit dabei sind. Tolle Wurst!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So faselt Richter dann auch von „sicherer“ KI und „Agenten“, die sich untereinander austauschen, wo der eine dann sehen kann, dass sein Agenten-Kollge „der ist, der sich mit Datenschutz auskennt.“ Das ist alles Blödsinn. Und es zeugt von gefährlicher Unwissenheit, die anscheinend auch im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung vorherrscht. Leute, die wirklich Ahnung von dieser Technik haben, wissen, &lt;a href=&quot;https://simonwillison.net/2025/Jun/16/the-lethal-trifecta/&quot;&gt;dass es Wahnsinn ist, sensible Daten in ein LLM zu stecken, dass mit Daten trainiert wurde, die so unglaublich umfangreich sind, dass man sie nicht überblicken kann&lt;/a&gt;. Was wiederum bedeutet, dass man ihnen unmöglich vertrauen kann. Wenn man diesen LLMs dann noch die Möglichkeit gibt, zu kommunizieren (der Grundstein dessen, was Menschen wie Richter als la   „Agentic AI“ bezeichnen), dann ist es kurz vor zwölf. Denn wenn es diese Agenten schaffen, irgendwie ins öffentliche Netz zu kommunizieren, zum Beispiel über einen Menschen vor der Tastatur, der nicht versteht, was da gerade vorgeht, dann ist es mit dem Datenschutz für immer dahin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Technik, von der Richter in seiner Keynote da faselte, von der er so begeistert ist und die wir in Deutschland anscheinend gerade in unsere Verwaltung integrieren, hat ein paar deutliche Schwachpunkte:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Es ist bisher &lt;a href=&quot;https://www.tomshardware.com/tech-industry/artificial-intelligence/over-80-percent-of-companies-report-no-productivity-gains-from-ai-so-far-despite-billions-in-investment-survey-suggests-6-000-executives-also-reveal-1-3-of-leaders-use-ai-but-only-for-90-minutes-a-week&quot;&gt;nicht bewiesen&lt;/a&gt;, dass sie uns produktiver macht. Oder dass sie &lt;em&gt;überhaupt irgend etwas macht&lt;/em&gt;, außer dem Nutzer ein gutes Gefühl zu geben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Diese Technik produziert bewiesener Maßen ständig Fehler. Schlimmer noch: &lt;a href=&quot;https://time.com/7202784/ai-research-strategic-lying/&quot;&gt;Sie lügt ihre Nutzer aktiv an&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wir verstehen diese Technik nicht. Selbst die Menschen, die diese Systeme bauen, &lt;a href=&quot;https://futurism.com/anthropic-ceo-admits-ai-ignorance&quot;&gt;geben offen zu, dass sie nicht komplett verstehen wie diese Algorithmen in der Gänze funktionieren&lt;/a&gt;. Es ist unmöglich, eine Technik, die man nicht versteht, abzusichern. Dass KI-Agenten nicht sicher sind, &lt;a href=&quot;https://www.aikido.dev/blog/why-trying-to-secure-openclaw-is-ridiculous&quot;&gt;ist offensichtlich&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Da diese Systeme nicht abgesichert werden können, ist belastbarer Datenschutz im Rahmen solcher Systeme momentan unmöglich.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Kann mir jetzt noch einmal jemand erklären, warum es gut sein soll, dass wir so etwas in unsere Verwaltung einbauen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wirklich, man bekommt Angst, wenn man diesen Menschen zuhört. 95% vom dem was sie reden ist heiße Luft und sie reden anscheinend den ganzen Tag. Richtig gearbeitet wird in diesen Behörden scheinbar nicht. Und jetzt wollen diese Leute, dass KI ihnen auch noch den letzten Rest der Arbeit, die sie ab und zu dann doch mal leisten müssen, abnimmt? Damit sie noch mehr labern und sich gegenseitig feiern können?&lt;/p&gt;
&lt;aside class=&quot;fn&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;fn-header&quot;&gt;Fußnoten&lt;/p&gt;
&lt;p id=&quot;fn:1&quot;&gt;&lt;strong&gt;1.&lt;/strong&gt; Dubai gehört zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, einer absoluten Monarchie. Mit anderen Worten: Ein autoritäres Regime. Auf dem &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratieindex_(The_Economist)&quot;&gt;Demokratieindex der Zeitschrift &lt;em&gt;The Economist&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; stehen die VAE aktuell auf Platz 119 von 167. Wenn einem ein solches Land bei Innovationen in der Verwaltung gratuliert, ist das wohl eher bedenklich als erfreulich. &lt;a class=&quot;fn-backlink&quot; href=&quot;#fnref:1&quot;&gt;↩︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
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<title>Mein eigener Chef</title>
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<updated>2026-04-21T18:40:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Die erste Ausgabe meiner neuen Sonntags-Kolumne „Ausgefuchst“</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2019/storm-norway.jpg&quot; alt=&quot;Nordsee-Sturm in Norwegen&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;aside&gt;
&lt;p&gt;Dieser Text ist Teil meiner Kolumne &lt;em&gt;Ausgefuchst&lt;/em&gt;, die von Januar 2019 (mit einigen Unterbrechungen) bis September 2022 in 111 Ausgaben in diesem Blog veröffentlicht wurde; zuerst Sonntags, dann immer Montags. Seit Januar 2021 schreibe ich zudem meine Dienstags-Kolumne &lt;a href=&quot;%5Bhttps://%5D(http://fab.industries/de/blog/digitaltotal)&quot;&gt;&lt;em&gt;Digital Total&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;p&gt;Ein &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/die-ausreden-von-thomas-glavinic-war-nur-kurz-im-koma-15964481.html&quot;&gt;großartiger Text der FAZ zur Kolumne des Schriftstellers Thomas Glavinic&lt;/a&gt; hat mich dazu inspiriert, selbst eine Kolumne zu schreiben. Ich hab das schon immer mal machen wollen, bisher hat mir nur niemand die Gelegenheit dazu gegeben. Was liegt also näher, als &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2019/../2018/heise.html&quot;&gt;mein neues Leben als freier Autor&lt;/a&gt; damit zu beginnen, eine Kolumne über mein neues Leben als freier Autor zu schreiben? Ab jetzt jeden Sonntag, genau hier auf &lt;strong&gt;fab.industries&lt;/strong&gt; — außer natürlich, ich finde eine Ausrede, die einem Glavinic würdig ist. Bebildern werde ich das Ding mit einem beliebigen Handy-Foto aus meiner Woche, denke ich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein neues Leben als Freelancer fing eigentlich super an. Wir haben den Jahreswechsel in einer winzigen Hütte nahe &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ulfborg&quot;&gt;Ulfborg&lt;/a&gt; in Dänemark verbracht. Den Tag danach hatten wir einen wunderbar-heftigen Nordsee-Sturm und haben uns vor dem Kamin verkrochen. Eigentlich wollte ich am Mittwoch anfangen zu arbeiten, aber dann haben wir uns spontan entschieden, den Tag auch noch Urlaub zu machen und für mich fing der Ernst des Freelancer-Lebens erst am Donnerstag an. Urlaub machen, wann man will …toll!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht so toll ist allerdings, dass ich wegen eines unvorhergesehenen &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/newsticker/meldung/Politiker-und-Promi-Hack-Ehemaliges-Twitter-Konto-eines-YouTubers-missbraucht-4265608.html&quot;&gt;Hackerangriffs&lt;/a&gt; — sind sie das nicht immer — erst mal Freitag und Samstag durchgearbeitet habe. Und dabei bin ich seit Donnerstag mittag ziemlich erkältet. Hab Freitag trotzdem mehr als zehn Stunden gearbeitet und sogar den Launch meiner neuen Sendung &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/article/2019/morning-call.html&quot;&gt;&lt;em&gt;Morning Call&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; nicht abgesagt. Es stellt sich raus, dass der Nachteil davon, sein eigener Chef zu sein ist, dass man sich selbst die Ausreden nicht abnimmt. Und über die Kantine meckern kann ich jetzt auch nicht mehr, ich bin ja jetzt meine eigene Kantine. Meine Frau macht schon eifrig Listen, was ich die nächste Woche kochen soll. Nicht, dass ich nicht dankbar bin, ohne sie würde ich innerhalb von Wochen so leben wie Glavinic. Aber ein bisschen graut es mir vor dem ganzen Gekoche schon. Ich brauch ja auch Zeit zum Schreiben, verdammt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht nehm ich mir Montag erst mal frei. Keine Angst, &lt;em&gt;Morning Call&lt;/em&gt; mache ich natürlich. Und was schreiben werde ich glaube ich auch. Halt nur privat, für mich, in meiner Freizeit. Mist. Ich hab keine Ahnung mehr, wie ich Freizeit und Job jetzt trennen soll — nach einer Woche schon! Wenigstens macht irgendwie alles Spaß, im Moment. Und das ist ja das Wichtigste.&lt;/p&gt;
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<title>21. BSI-Sicherheitskongress: NIS-2-Umsetzung nach wie vor weit hinter den Erwartungen</title>
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<updated>2026-04-19T19:29:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Die Richtlinie ist noch immer zu unbekannt und Unternehmen ignorieren die Registrierungspflicht, konstatiert das BSI auf seinem Jahreskongress.</summary>
<content type="html">&lt;aside&gt;
&lt;p&gt;Diese Auftragsarbeit wurde zuerst &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/21-BSI-Sicherheitskongress-NIS-2-Umsetzung-weit-hinter-den-Erwartungen-11259349.html&quot;&gt;am 15.04.2026 bei &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;p&gt;Auf dem 21. Deutschen IT-Sicherheitskongress des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beschäftigte sich am Mittwoch ein ganzer Vortragsblock mal wieder mit der NIS-2. Die vielbeschriene EU-Richtlinie zur Absicherung von Unternehmenssoftware und -netzen ist bekanntermaßen im Oktober 2024 in Kraft getreten. Trotzdem beschäftigt die NIS-2 und deren Umsetzung nach wie vor das BSI und seine Partner in der IT-Industrie. Das liegt vor allem daran, dass bisher viel weniger Firmen die Vorschriften der Richtlinie erfüllen, als man eigentlich bei einem solchen Gesetz erwarten würde.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;registrierung-beim-bsi-luft-schleppend&quot;&gt;Registrierung beim BSI läuft schleppend&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wie Manuel Bach aus der BSI-Abteilung Cybersicherheit in der Wirtschaft in seiner Einführung ansprach, ist es sehr schwierig, konkrete Zahlen zur NIS-2-Umsetzung in der deutschen Wirtschaft zu erheben. Die Registrierungszahlen beim BSI von Firmen, die laut dem Gesetz als &amp;quot;wichtige&amp;quot; oder &amp;quot;besonders wichtige&amp;quot; Einrichtungen dazu verpflichtet sind, bleiben aber nach wie vor unter den Erwartungen. &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/BSI-11-500-kritische-Einrichtungen-unter-NIS2-registriert-11202673.html&quot;&gt;Bis zum 6. März&lt;/a&gt; hätten sich eigentlich alle entsprechenden Unternehmen beim BSI melden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Laut Bach weiß das BSI von mehreren meldepflichtigen Unternehmen, die nach Konsultation der Firmenspitze mit Rechtsbeiständen zu dem Schluss gekommen sind, bewusst die eigene Firma nicht zu melden, obwohl dies wohl nötig wäre. Wohl um keine schlafenden Hunde zu wecken. &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Deutsche-Unternehmen-ignorieren-NIS2-Pflichten-massiv-11200728.html&quot;&gt;Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der Firma Schwarz Digits&lt;/a&gt; legt nahe, dass dies keine Einzelfälle sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bach wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Geschäftsführungen das Thema ernst nehmen sollten — nicht nur wegen der im Gesetz festgeschriebenen persönlichen Haftung der Betriebsleitung. Nur weil man selbst der Meinung sei, die eigene Firma sei nicht meldepflichtig, entspräche das noch lange nicht der Realität. Bach verglich das mit der Steuerpflicht, da könne man auch nicht selbst entscheiden, ob diese zutreffe.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;knapp-die-hlfte-der-unternehmen-hat-nie-von-der-nis-2-gehrt&quot;&gt;Knapp die Hälfte der Unternehmen hat nie von der NIS-2 gehört&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dass sich viele Firmen bisher noch nicht beim BSI gemeldet haben, obwohl sie das eigentlich müssten, liegt aber wohl auch daran, &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Douglas-Adams-wuerde-NIS2-lieben-11204285.html&quot;&gt;dass in vielen Firmen nach wie vor das Bewusstsein fehlt, was die NIS-2 überhaupt ist&lt;/a&gt;. Schlimmer noch, es gibt wohl aber auch noch eine große Anzahl an Firmen in Deutschland, die gar nicht wissen, dass die NIS-2 überhaupt existiert. Laut Manuel Bach hat das BSI im Rahmen einer Studie Ende letzten Jahres festgestellt, dass knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen noch nicht einmal den Begriff &amp;quot;NIS-2&amp;quot; gehört hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Younes Ahmadzei, der sich im Rahmen &lt;a href=&quot;https://home.cit.tum.de/~ahmadzei/bachelorarbeit-nis2.html&quot;&gt;seiner Bachelorarbeit and der Technischen Universität München&lt;/a&gt; mit der Umsetzung der NIS-2 bei kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland beschäftigt hatte, sagte in seinem Vortrag, dass viele der von ihm befragten Unternehmen angaben, erst jetzt, Anfang 2026, damit begonnen zu haben, sich mit der NIS-2 auseinanderzusetzen. Laut Ahmadzei sehen viele Firmenvertreter die Umsetzung des Gesetzes als reine Pflichtaufgabe und bezweifelten, dass die damit verbundenen Prozesse die IT-Sicherheit in ihrem Unternehmen verbessern würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Ende des Vortragsblocks zu diesem Thema stellte auch Manuel Bach vom BSI fest, dass die Bundesregierung — aber auch seine eigene Behörde  — beim Thema NIS-2 noch viel Arbeit vor sich habe. Die geringe Kenntnis über dieses Thema in weiten Teilen der Wirtschaft deute klar darauf hin, dass hier noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten sei. Und vor allem sieht es so aus, als ob ein nicht unerheblicher Teil der deutschen IT-Landschaft darüber hinaus dann auch noch davon überzeugt werden muss, dass die Umsetzung dieses EU-Gesetzes mehr als eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durch EU-Kommission und BSI ist.&lt;/p&gt;
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<title>Meine Farbpalette Cassette Retro</title>
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<updated>2026-04-18T13:56:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Introducing a new colour palette for this website and all other aspects of FAB INDUSTRIES.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/cassette-retro-overview.png&quot; alt=&quot;Cassette Retro Farb-Überblick&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich arbeite derzeit an einer neuen Version dieser Website. Dazu gehört die Umstellung auf einen neuen Statische-Seiten-Generator (mehr dazu in einem späteren Artikel) sowie eine komplette Neugestaltung der Website. Zum ersten Mal seit dem Relaunch meiner Website im Jahr 2018, als ich meine Tätigkeit als freiberuflicher Journalist aufgenommen habe. Im Rahmen dieses Projekts habe ich beschlossen, eine neue Farbpalette für die Webseite —  und damit auch für &lt;em&gt;&lt;strong&gt;FAB INDUSTRIES&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; insgesamt — zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An der Palette selbst arbeite ich nun schon seit über einem Jahr. Sie wurde ursprünglich von der Retro-Ästhetik der 70er- und 80er-Jahre inspiriert, insbesondere von dem Stil des realen und spekulativen Industriedesigns, der heute meist als &lt;a href=&quot;https://martin-fieber.de/blog/cassette-futurism/&quot;&gt;Cassette Futurism&lt;/a&gt; bezeichnet wird. Gute Beispiele für diese Ästhetik sind der ’70er-Jahre-Film &lt;em&gt;Alien&lt;/em&gt; sowie das Videospiel &lt;em&gt;Alien: Isolation&lt;/em&gt; aus dem Jahr 2014. Ich bin begeistert vom Industriedesign in beiden Werken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte schon länger am Feel der verschiedenen Farben gearbeitet, als ich kürzlich auf ein VS-Code-Theme stieß, das mir sehr gut gefiel und das vieles von dem umsetzt, was ich mit meiner Farbpalette erreichen wollte. Ich stellte fest, dass dieses Theme auf einem anderen Theme namens &lt;a href=&quot;https://github.com/AdhamMohamedSaleh/Retronica&quot;&gt;Retronica&lt;/a&gt; von Adham Mohamed Saleh basierte. Also habe ich meine Ideen so angepasst, dass sie mit den Farben aus Retronica harmonieren, da mir diese sehr gut gefallen und ich es schätze, dass sie auf den &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Oklab_color_space&quot;&gt;Oklab / okLCH&lt;/a&gt;-Farben basieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe meine Palette &lt;strong&gt;Cassette Retro&lt;/strong&gt; genannt. Sie basiert auf vier Blöcken mit jeweils 16 Farben. Diese Blöcke können einzeln zum Einsatz kommen, sind aber eigentlich dafür gedacht, kombiniert zu werden. Stellt euch das Ganze als eine große Palette mit 64 Farben vor, aus der man nach Belieben kombinieren kann. Die vier Teile der Palette sehen wie folgt aus:&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;amber&quot;&gt;Amber&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/cassette-retro-1-amber.png&quot; alt=&quot;Die Amber-Farben&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;phosphor&quot;&gt;Phosphor&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/cassette-retro-2-phosphor.png&quot; alt=&quot;Die Phosphor-Farben&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;neon&quot;&gt;Neon&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/cassette-retro-3-neon.png&quot; alt=&quot;Die Neon-Farben&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;arcade&quot;&gt;Arcade&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/cassette-retro-4-arcade.png&quot; alt=&quot;Die Arcade-Farben&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe beispielsweise die ersten beiden Farbblöcke, &lt;strong&gt;Amber&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Phosphor&lt;/strong&gt;, für das Design meiner neuen Webseite verwendet. Derzeit ist vorgesehen, dass die Website ausschließlich ein dunkles Design haben wird. Sollte sich das jemals ändern und ich ein helles Design benötigen, dann habe ich den &lt;strong&gt;Arcade&lt;/strong&gt;-Block genau dafür entworfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin ziemlich zufrieden mit dem Erscheinungsbild des Webseiten-Designs, das ich mit diesen Farben entwickelt habe, und habe bereits andere Teile dieser Palette für andere Projekte verwendet. Das heißt aber nicht, dass ich in Zukunft nicht doch noch Änderungen vornehmen werde, falls nötig. Aber im Moment finde ich, dass diese Palette gut so ist, wie sie ist. Betrachtet dies als &lt;strong&gt;Version 1.0&lt;/strong&gt; dieses Projektes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Cassette Retro&lt;/strong&gt; ist nicht dafür gedacht, für Projekte verwendet zu werden, die nicht meinem persönlichen Geschmack entsprechen, und sie ist sicherlich weder wissenschaftlich fundiert noch von jemandem entworfen worden, der vorgibt, viel über UI-Design und UX zu wissen —  aber vielleicht kann sie für jemanden nützlich sein oder als Inspiration für weitere Anpassungen dienen. Falls ihr sie letztendlich doch verwendet, lasst es mich bitte wissen, denn das würde mich sehr freuen!&lt;/p&gt;
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<title>Bramfels</title>
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<updated>2026-04-08T16:53:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Bramfels</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;Hamburg … echt … Wenn man sonst keine Probleme hat, außer der Frage, wie man einen random Stein benennt. 😅 „Uwe der Urzeitkoloss“ 🤣&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Fund war vor wenigen Wochen bei Erdarbeiten für die künftige U5‑Haltestelle am Bramfelder Dorfplatz gemacht worden. In etwa sieben Metern Tiefe stieß ein Bagger auf den massiven Stein, der anschließend mit schwerem Gerät geborgen wurde. Nach Angaben des Geologischen Landesamts stammt der Findling aus der Saale‑Eiszeit und wurde vor rund 200.000 Jahren von Gletschern aus Skandinavien nach Norddeutschland transportiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der „Bramfels“ ist nach Angaben der Umweltbehörde der viertgrößte bekannte Findling Hamburgs. Größer sind lediglich der „Alte Schwede“, der 1999 bei einer Elbvertiefung gefunden wurde, der Stein von Othmarschen, der 1998 den Bau der vierten Elbtunnelrohre störte, sowie der Herzog‑Otto‑Stein, der 2001 beim Bau der Harburg Arcaden entdeckt wurde. Der nun vergebene Name geht auf einen öffentlichen Aufruf der Umweltbehörde, der Verkehrsbehörde, des Bezirksamts Wandsbek sowie der Hochbahn zurück. Über soziale Medien die Hamburger eingeladen worden, Namensvorschläge einzureichen. Hunderte Ideen gingen ein – von Bezügen zum berühmten „Alten Schweden“, wie „Junger Schwede“ oder „Kluge Norwegerin“, über regionale Wortspiele, wie „Bramscher Brocken“, bis zu eher humorvoll gemeinten Vorschlägen, etwa „Uwe der Urzeitkoloss“.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;→ &lt;em&gt;Welt&lt;/em&gt;: &lt;a href=&quot;https://www.welt.de/regionales/hamburg/article69d62b7023891189a21d3ea1/findling-hamburgs-neuer-urzeitriese-heisst-bramfels.html&quot;&gt;Hamburgs neuer Urzeit‑Riese heißt „Bramfels“&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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<title>Deutschland jetzt weltweit Nummer Vier bei Rüstungs-Exporten</title>
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<updated>2026-03-09T11:10:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Deutschland jetzt weltweit Nummer Vier bei Rüstungs-Exporten</summary>
<content type="html">&lt;div class=&quot;halftone&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/sipri-arms-exports-2025.png&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Laut dem &lt;a href=&quot;https://www.sipri.org/sites/default/files/2026-03/fs_2603_at_2025.pdf&quot;&gt;neuesten Bericht über internationale Waffenlieferungen des Stockholm International Peace Research Institute&lt;/a&gt;, hat Deutschland im vergangenen Jahr China überholt und ist damit zum viertgrößten Waffenexporteur der Welt geworden. Die deutschen Waffenexporte in den Jahren 2021–2025 sind im Vergleich zum Zeitraum 2016–2020 um 15% gestiegen. Damit steht Deutschland kurz davor, Russland zu überholen und den dritten Platz hinter den USA und Frankreich einzunehmen. 24% der deutschen Waffenexporte gehen in die Ukraine, 14% nach Ägypten und 10% nach Israel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist äußerst enttäuschend, besonders wenn man die Geschichte unseres Landes berücksichtigt.&lt;/p&gt;
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<title>Redaktion der Kölnischen Rundschau wird eingestampft</title>
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<updated>2026-03-06T12:00:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Redaktion der Kölnischen Rundschau wird eingestampft</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;Der Heinen-Verlag stellt die &lt;em&gt;Kölnische Rundschau&lt;/em&gt; und die &lt;em&gt;Bonner Rundschau&lt;/em&gt; ein. Jedenfalls als eigenständiges journalistisches Produkt. Was bleibt, sind die „Marken”. Mit anderen Worten: man veräppelt die Leser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der DJV-NRW &lt;a href=&quot;https://www.djv-nrw.de/press-detail/koeln-wird-zur-einzeitungs-stadt/&quot;&gt;berichtet&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Erst gestern hatte die Belegschaft der Kölnischen Rundschau eine kurzfristige Einladung zur Belegschaftsversammlung erhalten, auf der ihnen heute mitgeteilt wurde, dass sie alle ihre Kündigung erhalten, bis Ende März weiterarbeiten sollen, um dann freigestellt zu werden. Die Marke „Kölnische Rundschau“ — ebenso die Marke „Bonner Rundschau“ — sollen erhalten bleiben und werden künftig vom „Kölner Stadtanzeiger“ produziert. Eine eigenständige Rundschau-Lokalredaktion wird es nicht mehr geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Heinen-Verlag zieht nach 80 Jahren einen Schlussstrich unter seine publizistischen Aktivitäten. Diese hatten mit der ersten Ausgabe der Kölnischen Rundschau am 19. März 1946 begonnen. Der Heinen-Verlag gibt auch seinen 50-Prozent-Anteil an der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) in Köln an DuMont ab. Die RRG produziert seit 2014 für die Rundschau und den Kölner Stadt-Anzeiger die gemeinsamen Umlandausgaben. Bereits 1999 hatte DuMont das Verlagsgeschäft der Rundschau übernommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der DJV-NRW appelliert an das Medienhaus DuMont, seiner publizistischen Verantwortung gerecht zu werden und für Nordrhein-Westfalens größte Stadt eine zweite unabhängige Lokalredaktion zu erhalten. „Wo die Konkurrenz fehlt, leidet die Qualität und die Medien- und damit Meinungsvielfalt“.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Meinungsvielfalt leidet nicht. Sie ist &lt;strong&gt;nicht mehr gegeben&lt;/strong&gt;, wenn es nur eine Zeitung gibt.&lt;/p&gt;
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<title>Vierundzwanzig</title>
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<updated>2026-03-01T00:29:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">24 Jahre mit meiner wahren Liebe und meiner besten Freundin</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/katy-copilot.jpg&quot; alt=&quot;Copilot Katy&quot;&gt;
&lt;em&gt;Meine beste Freundin im Copiloten-Sitz eines Helikopters über den Whitsunday Islands in Queensland, Australien&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Tage hatte ich ein interessantes Erlebnis. Ich war im Fitnessstudio und wartete auf einen Freund, der sich gerade umzog, als ich mit einem Typen  über Bitcoin ins Gespräch kam. Irgendwann erwähnte ich, dass ich mich nicht wirklich um die Finanzen unseres Haushalts kümmere, sondern dass meine Frau dafür zuständig ist. Da sah mich der Fremde eindringlich an, hob eine Augenbraue und fragte pointiert: &amp;quot;Aber &lt;strong&gt;vertraust&lt;/strong&gt; du deiner Frau auch?&amp;quot; Einen Moment lang wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Also hakte er nach: &amp;quot;Vertraust du ihr &lt;strong&gt;wirklich&lt;/strong&gt;?&amp;quot; An diesem Punkt musste ich laut lachen. Er sah mich komisch an. Ich versuchte zu erklären, wie absurd diese Frage ist. Aber ich merkte, dass er mich überhaupt nicht verstanden hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Frau und ich sind heute genau 24 Jahren zusammen. Ich bin 42 Jahre alt. Diese Zahlen vermitteln vielleicht eine Vorstellung davon, wie viel Investition — oder vielleicht wie viel &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Versunkene_Kosten&quot;&gt;versunkene Kosten&lt;/a&gt; — mit unserer Beziehung verbunden sind. Aber sie können die schiere Liebe und das Vertrauen, das sich in all dieser gemeinsamen Zeit aufgebaut hat, nicht angemessen erklären. &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2026/../2023/21-jahre.html&quot;&gt;Wie ich schon mal geschrieben habe&lt;/a&gt;, denke ich, dass unsere Beziehung insofern besonders ist, weil wir umso mehr zusammenwachsen, je länger wir zusammen sind. Wenn man die Gesellschaft im Allgemeinen betrachtet, scheint für die meisten Menschen eher das Gegenteil der Fall zu sein. Und unsere besondere Nähe bringt natürlich Vertrauen mit sich. Wenn man so viel Zeit miteinander verbracht hat, alles, was einem wichtig ist, gemeinsam unternimmt und — was noch wichtiger ist — gelernt hat, dem anderen Freiraum zu lassen und nicht eifersüchtig auf den Spaß zu sein, die der andere alleine hat, wie kann man sich dann nicht vertrauen? Geld ist wirklich das Letzte, worüber ich mir in einer Beziehung Gedanken machen würde. Wenn dein Vertrauen in deinen Partner an dieser Stelle aussetzt, ist es nicht nur an der Zeit, die Beziehung zu überdenken, sondern man sollte seine Lebensentscheidungen an sich noch einmal beleuchten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber vielleicht hat der Typ einfach nichts verstanden, weil ich &amp;quot;meine Frau&amp;quot; gesagt habe. Das ist eine eher allgemeine Bezeichnung, die man im Alltag so verwendet, aber natürlich beschreibt sie meine Beziehung zu Katy nicht adäquat. Der Tag unserer Hochzeit war großartig, aber er hat unsere Beziehung überhaupt nicht verändert. Es war ein Signal für alle anderen, aber es hat nichts daran geändert, wie wir über einander denken. &amp;quot;Meine Frau&amp;quot; zu sagen, wenn ich mit Fremden spreche, ist besser als &amp;quot;meine Freundin&amp;quot;, da es unserer tatsächlichen Beziehung näher kommt, aber es wird natürlich niemanden, der uns nicht kennt, dazu bringen, uns als Paar zu verstehen. Was dieser Typ sich unter einer Beziehung zu seiner Frau vorstellt, hat wahrscheinlich nichts damit zu tun, wie Katy und ich zusammenleben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Katy ist so viel mehr als nur meine Frau. Sie ist meine beste Freundin und die Person, die ich von allen Menschen auf der Welt am meisten liebe. Sie ist meine Komplizin, meine strengste Kritikerin und die einzige Person, auf die ich mich immer verlassen kann — egal, was passiert. Sie stärkt mir &lt;strong&gt;immer&lt;/strong&gt; bedingungslos den Rücken. Sie ist die Person, der ich am meisten vertraue, auf die ich am meisten stolz bin und mit der ich am liebsten Zeit verbringe. Sie ist die Person, bei der ich mich am wohlsten fühle. Ich kann ihr alles erzählen. Sie hat mich in den verletzlichsten Situationen gesehen. Sie hat meine hässlichsten Seiten gesehen. Und sie hat sich nie von mir abgewandt. Sie ist die Person, mit der ich mich am besten streiten kann, und trotzdem liebe ich sie. Nichts macht mich glücklicher, als sie lächeln zu sehen. Ich weiß, das klingt wie der kitschigste Mist, die ihr je gehört habt. Aber was soll ich sagen … es ist wahr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und all das ist der Grund, warum ich gar nicht beschreiben kann, wie lächerlich und komisch es war, als dieser Typ mich ernsthaft fragte, ob ich meiner Frau vertraue. Nach 24 Jahren kann ich ehrlich sagen, dass ich meiner Frau an den meisten Tagen mehr vertraue als mir selbst. Und ich glaube, dass dies mittlerweile über Liebe hinausgeht. Ich weiß nicht, was es ist. Sie sagt oft, es könnte sich um &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Syndrom&quot;&gt;Stockholm-Syndrom&lt;/a&gt; handeln. Mir ist es wirklich völlig egal, woher das kommt. Ich kann nur sagen, dass es mir gefällt und ich mir mein Leben gar nicht mehr anders vorstellen kann … und will.&lt;/p&gt;
</content>
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<title>Modern Solution ist pleite</title>
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<updated>2026-01-30T12:34:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Die Software-Firma, die einen Sicherheitsforscher lieber in den Knast stecken als für die Entdeckung einer stümperhaften Sicherheitslücke belohnen wollte, ist jetzt pleite. Überraschung!</summary>
<content type="html">&lt;div class=&quot;halftone&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/modern-solution.png&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;In der Wirtschaft passiert es viel seltener, als man erwarten würde, dass sich gravierende Fehltritte einer Firmenleitung so rächen, wie es eigentlich angebracht wäre. Um so mehr befriedigt es meinen Gerechtigkeitssinn, wenn es dann doch mal passiert. Auch wenn ich da in der Sache Modern Solution eigentlich nicht mehr mit gerechnet hatte, ist nun dort genau dieser Fall eingetreten. Die Firma Modern Solution ist nun nämlich pleite. Das geht aus einer öffentlichen Bekanntmachung durch das Amtsgericht Essen hervor:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Amtsgericht Essen, Aktenzeichen: 161 IN 10/26, 26.01.2026&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen unter HRA 5929 eingetragenen Modern Solution GmbH &amp;amp; Co. KG, vertr. d. d. pers. haft. Gesellschafterin, Marienstr. 39 b, 45968 Gladbeck, gesetzlich vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die im Handelsregister des Amtsgerichts unter HRB 15438 eingetragene Modern Solution Verwaltungs GmbH, Marienstr. 39 b, 45968 Gladbeck, diese vertreten durch die Geschäftsführer Herrn Timo Tyrakowski, Marienstr. 39 b, 45968 Gladbeck, und Herrn René Grünhagen, Marienstr. 39 b, 45968 Gladbeck, ist am 26.01.2026, um 12:10 Uhr angeordnet worden (§§ 21, 22 InsO):  Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Wolfgang Piroth, Prinz-Georg-Str. 91, 40479 Düsseldorf bestellt. Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 2. Alt. InsO). Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Drittschuldner werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO). Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen die Schuldnerin werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Normalerweise liegt es mir fern, dass mich das Unglück anderer positiv stimmt, aber manchmal kann ich mir das nicht verkneifen. Und im Fall Modern Solution denke ich sogar, dass es für die Gesellschaft als Ganzes definitiv von Vorteil ist, wenn diese Firma keine „Lösungen“ im IT-Bereich mehr anbietet. Für alle, die nicht wissen, wovon ich rede, folgt hier eine verkürzte Zusammenfassung der Geschichte.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;rckblick&quot;&gt;Rückblick&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Modern Solution GmbH &amp;amp; Co. KG war im Jahr 2021 &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2026/../../notiz/2021/modern-solution.html&quot;&gt;Gegenstand der Presse-Berichterstattung&lt;/a&gt; geworden, weil man als Reaktion auf das Bekanntwerden einer gravierenden Sicherheitslücke in den eigenen Systemen dem Entdecker nicht etwa für das prompte Melden der Lücke an die Firma gedankt hatte, sondern diesem stattdessen die Polizei auf den Hals hetzte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Firma aus dem Ruhrgebiet, ein Anbieter einer Software-Schnittstelle für Online-Shops, hatte sein Produkt derart stümperhaft zusammengeschustert, dass jeder Kunde mit den einfachsten Mitteln Zugang zu den Daten aller anderen Kunden hätte erlangen können. Diese waren nämlich alle in der selben Datenbank abgelegt und mit dem selben simplen Passwort geschützt, welches in der EXE-Datei des Programms fest einprogrammiert war. Da es sich um Online-Shop-Software handelte, konnte jeder Modern-Solution-Kunde nicht nur auf die Daten der anderen Modern-Solution-Kunden, sondern auch auf die Daten von &lt;em&gt;deren&lt;/em&gt; Shop-Kunden zugreifen. Insgesamt waren die Zahlungs- und Adressdaten von knapp 700.000 deutschen Online-Shoppern frei im Netz verfügbar, ohne dass diese etwas davon ahnten. Da Moden Solution besagte EXE-Datei mit der Datenbankverbindung, und dem dazugehörigen Passwort im Klartext, frei auf seinen Servern zum öffentlichen Download angeboten hatte, hätte jeder, der von der Lücke wusste, diese Daten einfach kopieren können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ein unabhängiger IT-Dienstleister diese gravierende Sicherheitslücke im Zuge einer Untersuchung der Modern-Solution-Software bei einem seiner Auftraggeber (einem Kunden von Modern Solution) fand, wendete der Dienstleister sich umgehend an Modern Solution als den Hersteller der Software. Als die Firma daraufhin nicht sofort reagierte, wie man es eigentlich bei einer solchen Lücke erwarten würde, meldete er sich beim E-Commerce-Blogger Mark Steier, der in der betroffenen Branche viele Leser hat. Auch Steier kontaktierte Modern Solution und versuchte, durch Ankündigung einer bevorstehenden Veröffentlichung der Sicherheitslücke zu erreichen, dass diese möglich schnell geschlossen wird. Erst nach dieser Androhung sah sich Modern Solution dann schließlich genötigt, die Warnungen ernst zu nehmen und die Sicherheitslücke zu stopfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Modern Solution stellte sich auf den Standpunkt, der unabhängige IT-Experte, der die Lücke entdeckt, vertraulich an den Hersteller gemeldet und später öffentlich gemacht hatte, sei nicht etwa, wie er selbst immer behauptet hatte, im Sinne der Öffentlichkeit vorgegangen, sondern als ein Konkurrent im Segment der Online-Shop-Dienstleister aktiv geworden, der dem Geschäft von Modern Solution schaden wolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was folgte, war eine Strafanzeige gegen den selbstständigen Programmierer, &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2026/../../notiz/2024/modern-solution-klartext-passwort.html&quot;&gt;eine Reihe von Gerichtsverfahren&lt;/a&gt;, die dieser &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2026/../../artikel/2024/modern-solution-berufung.html&quot;&gt;eins nach dem anderen verlor&lt;/a&gt;, und schließlich sogar eine &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2026/../../notiz/2025/modern-solution-ende.html&quot;&gt;erfolglose Verfassungsbeschwerde&lt;/a&gt; durch den Beklagten. Am Ende war das rachsüchtige Vorgehen von Modern Solution wohl geschäftsschädigender als das Bekanntwerden des Datenlecks. Sicherheitslücken, sogar solche, die zu katastrophalen Veröffentlichungen von den Daten von hunderttausenden Verbrauchern führen können, gibt es heutzutage schließlich wie Sand am Meer. Einen unfreiwilligen Sicherheitsforscher anzuzeigen und im Verlauf der Berichterstattung dann auch noch &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Datenleck-bei-Modern-Solution-Hausdurchsuchung-statt-Bug-Bounty/Witzig-wie-es-hier-dargestellt-wird/posting-39812831/show/&quot;&gt;gegen die Presse&lt;/a&gt; zu &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Datenleck-bei-Modern-Solution-Hausdurchsuchung-statt-Bug-Bounty/Re-Witzig-wie-es-hier-dargestellt-wird/posting-39814096/show/&quot;&gt;schießen&lt;/a&gt; … dazu gehört allerdings schon sehr viel Dummheit oder eine daran grenzende Selbstüberschätzung und Verklärung der eigenen Position, vor allem wenn diese klar im Widerspruch zum öffentlichen Interesse steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im weiteren Verlauf dieser Geschichte, mit immer mehr Gerichtsterminen bei immer größeren Gerichten, mit immer wichtigeren Staatsanwälten und Richtern, hat mich dann allerdings viel mehr erschreckt, wie die Strafverfolgungsbehörden und unser Justizsystem mit diesem Fall umgegangen sind. Dass eine Firma unbedarft handelt, war für mich, im Nachhinein, weniger überraschend, als die Tatsache, dass Ermittler, Staatsanwälte — und schließlich sogar mehrere Richter — nicht gesehen haben, dass sie hier einen Strafprozess im Sinne einer Firma gegen einen Bürger geführt haben, der eigentlich nichts falsch gemacht hat. Das Ganze offenbarte ziemlich anschaulich, dass unsere Gesetze oft völlig unzulänglich sind, wenn es darum geht, Gerechtigkeit im digitalen Raum abzubilden. Und dass das Bundesverfassungsgericht sich nicht genötigt sah, im Nachhinein steuernd einzugreifen, zeigt darüber hinaus, dass eine Änderung dieses Missstands nicht absehbar ist. Aber was soll man auch von Menschen erwarten, die unironisch Wörter verwenden, die mit „Cyber-“ anfangen. Trotz dieses Versagens des Rechtsystems scheint jetzt allerdings wenigsten der freie Markt den Auslöser des Debakels abgestraft zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;die-insolvenz-von-modern-solution&quot;&gt;Die Insolvenz von Modern Solution&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Insolvenz von Modern Solution war bekannt geworden, nachdem der Hoster der Firma ihr die Server abgeschaltet hatte. Grund dafür scheint zu sein, dass Modern Solution bei der Hosting-Firma für das Betreiben der eigenen Server-Infrastruktur  „einen guten fünfstelligen Betrag offen hat“. Das schreibt Mark Steier in &lt;a href=&quot;https://wortfilter.de/jtl-agentur-modern-solution-insolvent/&quot;&gt;einem Blog-Eintrag zu der Insolvenz&lt;/a&gt;. Er geht davon aus, dass das Geschäft von Modern Solution nach Bekanntwerden des Datenlecks und des unbeholfenen Umgangs mit dem unabhängigen IT-Dienstleister, der es schließen lassen wollte, stark gelitten hat. Demnach soll das Unternehmen, das 2019 in Gelsenkirchen gegründet worden war, sich nach der Presse-Berichterstattung deutlich verkleinert haben. Im Jahr 2022 ist es dann in Geschäftsräume in einem Wohngebiet in Gladbeck umgezogen. Auch JTL, der Hersteller eines Warenwirtschaftssystems, für das Modern Solution den Großteil seiner sogenannten Lösungen anbot, soll dem Unternehmen in Reaktion auf das PR-Debakel mit der Strafanzeige den Status als offiziellen Servicepartner entzogen und es aus dem offiziellen Partnerverzeichnis entfernt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für unabhängige Shop-Betreiber, die Kunden von Modern Solution waren, ist das Ganze eine Katastrophe. Sie waren über die Insolvenz des Dienstleisters, über den sie einen wichtigen, vielleicht sogar unverzichtbaren, Teil ihres Geschäftes abwickeln, nicht informiert worden. Die Abschaltung der Server traf viele anscheinend ebenso überraschend. Das schreibt jedenfalls Steier, der sich auf Kontakte im Umfeld der Firmen JTL und des Hamburger E-Zigaretten-Händlers InnoCigs beruft, für deren Shopping-Systeme Modern Solution Schnittstellen für kleinere Online-Shops angeboten hatte. Demnach waren die Webseiten von Modern-Solution-Kunden, oder deren Geschäftsdaten, plötzlich aus dem Internet verschwunden und bei Modern Solution war niemand mehr erreichbar, ohne dass den Kunden ein Grund dafür mitgeteilt worden war. Diese sahen sich plötzlich mit der Situation konfrontiert, als sie bemerkten, dass ihre Shops nicht mehr erreichbar waren, beziehungsweise schon bezahlte Bestellungen nicht mehr erfüllt werden konnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Glücklicherweise scheint der Hoster von Modern Solution deutlich mehr an Lösungen interessiert zu sein als die Software-Stümper aus Gladbeck. Die Firma Kamp Netzwerkdienste hat sich aus Eigeninitiative nun nämlich dazu entschieden, die Server des insolventen Unternehmens wieder ans Netz zu nehmen, damit deren Kunden wieder an ihre Daten kommen und auf alternative Software und andere Dienstleister umsteigen können. Auch wenn klar zu sein scheint, dass man das von Modern Solution geschuldete Geld wohl nicht mehr eintreiben kann und durch diesen Schritt natürlich noch mehr Kosten entstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Vizepräsident des Mutterunternehmens von Kamp beschreibt dem Umgang mit Modern Solution in &lt;a href=&quot;https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7420075998034956289/&quot;&gt;einer Stellungnahme auf LinkedIn&lt;/a&gt; wie folgt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Seit Monaten haben wir intensiv versucht, gemeinsam tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Leider blieben notwendige Schritte, verbindliche Zusagen und zugesagte Maßnahmen seitens der Geschäftsführung der Modern Solution GmbH &amp;amp; Co. KG aus. Unter diesen Umständen waren uns zunehmend die Hände gebunden, sodass wir letztlich von einer lange geplanten und zuvor angekündigten Abschaltung Gebrauch machen mussten.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das vervollständigt das Bild, welches ich mir über die Jahre von diesem Unternehmen gemacht habe. Erst programmiert man stümperhaft eine Software, die kein verantwortungsvoller Programmierer bei Verstand jemals so in Produktion genommen hätte. Als diese selbstverschuldete, offensichtlich bei vollem Bewusstsein entstandene Sicherheitslücke dann entdeckt wird, handelt man gar nicht oder sehr langsam. Als die Lücke dann bekannt wird, geht man, anstatt Verantwortung für eigene Fehler zu übernehmen, mit strafrechtlichen Mitteln gegen jemanden vor, der die Öffentlichkeit vor den Folgen der eigenen Inkompetenz bewahren wollte — offensichtlich aus Rachsucht. Und wenn die Presse dann über diesen Umstand berichten will, reagiert man nicht auf Anfragen und wird im Nachhinein auch noch patzig, weil einem das berechtigte öffentliche Interesse an den eigenen Fehlentscheidungen nicht passt. Und nun scheint es so, als sei das Unternehmen mit der selbstverschuldeten Insolvenz auch nicht erwachsener umgegangen als mit seinen Programmierfehlern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Moderne Lösungen sehen anders aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/gifs/janeway-dismissed.gif&quot; alt=&quot;Captain Janeway: „Dismissed!“&quot;&gt;&lt;/p&gt;
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<title>Forstamt Speranza</title>
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<updated>2026-01-10T13:35:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Forstamt Speranza</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;Ein Logo für meine &lt;em&gt;ARC-Raiders&lt;/em&gt;-Gruppe:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/forstamt-speranza.png&quot; alt=&quot;Forstamt Speranza&quot;&gt;&lt;/p&gt;
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<title>Schnee</title>
<id>https://fab.industries/blog/notiz/2026/schnee.html</id>
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<updated>2026-01-02T09:52:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Schnee</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2026/metar-taf-eddl-snow.png&quot; alt=&quot;Schnee am EDDL&quot;&gt;
&lt;em&gt;Schnee am EDDL&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als wir heute Morgen aufwachten, war die Welt in Weiß gehüllt. Es hatte geschneit. Wie es hier in Westdeutschland schon fast Tradition ist, hatten wir keine weiße Weihnacht, sondern stattdessen Schnee Anfang Januar. Das ist schon seit Jahrzehnten so, und tatsächlich schneit es etwa alle zwei oder drei Jahre Anfang Januar. Wenn es hier schneit, dann normalerweise Anfang Januar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Presse &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html&quot;&gt;erzählt uns natürlich seit über 25 Jahren&lt;/a&gt;, dass Kinder nie wieder Schnee sehen werden. Aber das erweist sich für eine Generation nach der anderen als falsch. Wenn ich gerade aus meinem Fenster schaue, sehe ich mehrere Kinder, die fröhlich einen Schneemann bauen. Es scheint fast so, als wären die meisten dieser Vorhersagen völliger Blödsinn.  🤔&lt;/p&gt;
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<title>Keine KI — Zeit, Position zu beziehen</title>
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<updated>2025-12-04T14:28:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Ich bin dabei, alle KI-generierten Bilder von meiner Website zu entfernen. Wie bisher werde ich für meine Texte keine KI-Tools verwenden.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2025/no-ai-eule-auf-baum.jpg&quot; alt=&quot;Eule auf schmucklosem Baum&quot;&gt;
&lt;em&gt;Eule auf schmucklosem Baum, Gemälde von Caspar David Friedrich (1834)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keiner meiner veröffentlichten Texte wurde mit Hilfe von Tools der künstlichen Intelligenz erstellt — weder mit neuronalen Netzen, maschinellem Lernen, Large Language Models oder mit anderen Algorithmen, die massenhaft statistische Analysen oder Ähnliches durchführen. Ich verwende keine KI-Technologie, um Texte oder Teile von Texten zu schreiben, und ich nutze sie auch nicht als Inspiration für Texte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Vergangenheit habe ich natürlich mit KI experimentiert. Schließlich bin ich Tech-Journalist und muss mich über neue Technologien auf dem Laufenden halten. Ich habe KI verwendet, um Texte aus dem Englischen ins Deutsche (oder umgekehrt) zu übersetzen, zur Handschrifterkennung und zur Erstellung von Bildern zur Illustration für Artikel. Ich werde auch weiterhin mit KI-Tools experimentieren, habe aber beschlossen, keine dieser Inhalte auf meiner Website zu veröffentlichen — mit der möglichen Ausnahme von Artikeln, in denen ich über künstliche Intelligenz berichte und etwas illustrieren muss, worüber ich schreibe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Seit Anfang Dezember 2025 werden auf dieser Website keinerlei KI-Inhalte veröffentlicht.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich arbeite daran, die meisten KI-generierten Bilder auf dieser Seite durch Zeichnungen oder Fotos zu ersetzen, die ich selbst gemacht habe. Darüber hinaus werde ich weiterhin Fotos und Grafiken aus Quellen verwenden, die KI-generierte Inhalte ausdrücklich verbieten. Es liegt auf der Hand, dass dieser Prozess, bei dem die doch begrenzte Anzahl von KI-generierten Bildern auf der Website ersetzt wird, einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Aber warum mache ich das alles?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-dunkle-seite-der-ki&quot;&gt;Die dunkle Seite der KI&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Also, die Technologien, die heutzutage unter dem Begriff „künstliche Intelligenz” (oder KI) zusammengefasst werden, sind faszinierend. Aber sie sind nicht, entgegen dem, was einem die Sales-Leute aus dem Silicon Valley weismachen wollen, neu oder sogar  revolutionär. Was wir heute als KI bezeichnen, ist einfach die Anwendung jahrzehntealter Algorithmen und Programmiertechniken auf die Berge von „Big Data”, riesige Informationssammlungen, die Unternehmen in den letzten zwanzig Jahren angehäuft haben. Bislang waren diese Datensammlungen — über unsere Gewohnheiten, unser Privatleben, unsere kreativen Errungenschaften und auch über die Welt um uns herum im Allgemeinen — weitgehend unbrauchbar. Die massenhafte statistische Analyse dieser Daten durch relativ einfache Algorithmen ermöglicht nun die „Wunder“, die KI-Unternehmen uns in den letzten Jahren verkauft haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige der mit KI geschaffenen Inhalte sind nützlich, vieles davon ist einfach nur albern und manches ist entweder richtig witzig oder furchtbar schlecht, je nachdem, in welchem Kontext es verwendet wird. Ich gönne jedem die Nutzung dieser Technologie. Und ich mache mir keinerlei Illusionen, dass sie aufgehalten werden kann. KI ist nicht mehr wegzudenken. Ich wünschte mir nur, dass die Menschen sich bemühen würden, zumindest die grundlegendsten Prinzipien dieser Technologie zu verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Künstliche „Intelligenz“ ist nicht intelligent. Vor allem fehlt ihr eine der wichtigsten Eigenschaften des Menschen: Kreativität. Sie ist auch keine Zauberei und sollte nicht als revolutionärer digitaler Paradigmenwechsel dargestellt werden, der fast unmöglich zu verstehen ist. KI kann erstaunliche Ergebnisse erzeugen, aber deren Entstehung lässt sich gut verstehen, wenn man siech anschaut, wie die Algorithmen tatsächlich funktionieren. Das Gleiche gilt für die Grenzen dieser Technologie. Diese Grenzen werden oft fälschlicherweise als „Halluzinationen“ bezeichnet werden — wahrscheinlich, um die sehr realen und unverrückbaren  Grenzen der Technologie als „Bugs“ herunterzuspielen, die leicht behoben werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Mangel an Kreativität von KI kann nicht behoben werden — zumindest nicht, bis jemand eine radikal andere Technologie entwickelt, die das ersetzt, was wir heute unter diesem Begriff verstehen. Und genau dieser Mangel an Kreativität und auch die Lüge der KI-Unternehmen, diesen Mangel zu leugnen, ist es, was ich an KI ablehne. Denn dieses Missverständnis ist gefährlich. Es bedeutet, dass KI-Unternehmen im Wesentlichen Produkte menschlicher Genialität und Kreativität, die im Internet frei verfügbar sind, ausnutzen, um die Systeme zu entwickeln, die sie verkaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist letztendlich ein selbstzerstörerisches Vorgehen, da es den Anreiz für Menschen nimmt, in digitalen Medien (auf die diese KI-Unternehmen Zugriff haben) kreativ zu sein. Wenn Menschen aufhören, im Internet kreativ zu sein, wird digitale Kunst und andere Ausdrucksformen menschlicher Kreativität im Web durch eine Flut von mittelmäßigen und uninspirierten Werken ersetzt werden. Selbst jetzt schon, nur wenige Jahre nach der ersten Verbreitung von KI-Technologien, sehen wir diesen Effekt bereits überall. Und derzeit wächst dieses Problem fast exponentiell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das liegt nicht nur an der generativen Nutzung von LLMs und anderen KI-Technologien. Ein ähnlicher Effekt lässt sich auch bei agentenbasierter KI (agentic AI) beobachten. Da der Einsatz dieser Technologien die klassische Websuche immer mehr ersetzt, ist auch hier ein destruktiver Effekt zu beobachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Google war mal Vorreiter bei dem Geschäftsmodell, Geld mit den von anderen Menschen im Internet produzierten Inhalten zu verdienen. Gleichzeitig belohnte der Dienst aber auch die Urheber, indem er ihre Inhalte für die Öffentlichkeit sichtbar und damit zugänglich machte. Durch den Aufbau eines Werbenetzwerks rund um die Suchmaschine schuf Google sogar eine völlig neue Möglichkeit für Kreative, mit ihrer Arbeit im Internet Geld zu verdienen. Zugegeben, das war weniger Geld, als diese Menschen vor dem Internets hätten verdienen können, aber es eröffnete auch vielen Menschen erst diese Möglichkeiten, die sonst niemals ein Publikum für ihre Werke gefunden hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das alte Google-Modell hatte zwar viele Nachteile, aber diese verblassen im Vergleich zu dem, was KI-Unternehmen den Kreativen im Internet antun. ChatGPT und seine Konkurrenten bieten ihren Nutzern keinerlei Anreiz, sich zu den Originalinhalten durchzuklicken. Diese Produkte sind darauf ausgelegt, die Arbeit anderer als Ergebnis ihrer eigenen „Intelligenz” auszugeben. Selbst wenn diese Chatbots Quellenlinks angeben, beschränken sich diese oft auf einen winzigen Bruchteil der tatsächlichen Quellen, die der Algorithmus zur Erstellung seiner Antwort verwendet hat. Und die Nutzer werden durch die Benutzererfahrung dieser Systeme bewusst darauf trainiert, einfach zu akzeptieren, was die KI sagt, ohne selbst zu lesen und zu recherchieren. Schließlich ist das Umgehen dieses Schrittes eines ihrer Verkaufsargumente. Diese Systeme sind darauf ausgelegt, „Gespräche” mit ihren Nutzern zu führen — mit anderen Worten: sie sollen die Nutzer in ihrem eigenen Ökosystem halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ergebnis ist, dass Menschen nun davon abgehalten werden, ihre Arbeit im Internet zu veröffentlichen. Denn sie wird einfach schamlos von KI-Agenten gestohlen, die die Werke anderer als ihr eigenes Produkt ausgeben, während gleichzeitig verhindert wird, dass Nutzer den tatsächlichen Urheber finden. Kreative können also kein Publikum mehr für ihre Arbeit finden, geschweige denn Geld damit verdienen..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten dreißig Jahren haben wir also einen Wandel erlebt, bei dem Kreative ihre Werke zunächst offline anboten und dann gezwungen waren, sie online für viel weniger Geld zu verkaufen. Während dies zumindest mit der Möglichkeit einherging, ein um ein Vielfaches größeres Publikum als in der Offline-Welt zu erreichen und dadurch vielleicht sogar mehr Geld als zuvor zu verdienen, nehmen wir ihnen nun mit der KI sowohl ihr Geld als  auch &lt;strong&gt;ihr Publikum&lt;/strong&gt; weg. So wie es derzeit aussieht, müssen Kreative in Zukunft entweder umsonst arbeiten, das kreative Arbeiten ganz aufgeben oder ihre Arbeit komplett auf Offline-Medien verlagern.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;position-beziehen&quot;&gt;Position beziehen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Obwohl ich schon seit Jahren über die Auswirkungen von KI-Technologien nachdenke, hat mich nun &lt;a href=&quot;https://eclecticlight.co/2025/07/27/last-week-on-my-mac-%F0%9F%A6%89-no-ai-content/&quot;&gt;dieser Artikel&lt;/a&gt;, den ich vor Kurzem entdeckt habe, dazu motiviert, endlich aktiv zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der [Leitartikel des Economist] stellt klar fest: „Die Gefahr besteht darin, dass Antwortmaschinen so viele Leser wegnehmen, dass die Motivation entfällt, Inhalte zu erstellen.“ Der Artikel kommt zu dem Schluss: „Wenn sich nichts ändert, besteht die Gefahr einer modernen Tragödie der Allmende. Die gemeinsamen Ressourcen des offenen Internets werden übermäßig ausgebeutet, was letztendlich zu ihrer Erschöpfung führt.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem liegt darin, was so treffend als Googles Wandel von einer &lt;strong&gt;Suchmaschine&lt;/strong&gt; zu einer &lt;strong&gt;Antwortmaschine&lt;/strong&gt; bezeichnet wird. Ein Thema, das in dem aktuellen Bericht des Pew Research Center, hier von Menschen zusammengefasst, weiter beleuchtet wird. Darin wird gezeigt, dass Google-Nutzer „weniger auf Links klicken, wenn in den Suchergebnissen eine KI-Zusammenfassung erscheint“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nichts, was ich hier veröffentliche, stammt von KI oder Antwort-Engines. Jedes Wort, das geschrieben wird, stammt von mir. Wenn es Fehler oder Irrtümer gibt, sind diese meine und nicht das Produkt eines LLMs. Ich verwende keine KI wie Writing Tools zum Korrekturlesen, zum Zusammenfassen von Artikeln oder zum Verfassen von Kommentaren. Das Gleiche gilt für Inhalte, die ich für die Veröffentlichung an anderer Stelle schreibe, einschließlich meiner regelmäßigen Rubriken in den Magazinen MacFormat und MacLife, deren Herausgeber die Verwendung von KI zur Erstellung von Inhalten ausdrücklich verbietet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist an der Zeit, klar zu sagen, dass keiner der Inhalte dieses Blogs mit Hilfe von Schreibtools, Apple Intelligence, Large Language Models oder künstlicher Intelligenz erstellt wurde. Was ihr hier hier lest, wurde von einem Menschen recherchiert, verfasst und korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diese Unterscheidung deutlich zu machen, wird auf dieser Website nun ein Eulen-Emoji angezeigt. Eulen sind seit langem tief verwurzelt mit der Nacht sowie mit Weisheit und Wissen, was bis in das klassische Zeitalter des Mittelmeerraums zurückreicht [...] Und ich ermutige andere, die Blogs und Online-Inhalte ohne KI schreiben, dasselbe zu tun. Es ist Zeit, zusammenzustehen.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich stimme vielen der hier angesprochenen Punkte zu und finde die Idee des Autors, eine Eule und das Label „Keine KI-Inhalte“ zu verwenden, großartig. Ich werde dieses Label daher ab sofort selbst verwenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Menschen werden dies wahrscheinlich als hoffnungslose letzte Schlacht verstehen. „Man kann den Fortschritt nicht aufhalten“ und so weiter. Da ich jedoch noch nie KI beim Schreiben verwendet habe und auch nicht die Absicht habe, dies in Zukunft zu tun, kostet es mich wirklich nicht viel, diese Haltung nun explizit deutlich zu machen. Es wird etwas schwieriger sein, Teaser-Bilder für Beiträge zu finden, aber das war es auch schon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich, der ich eher aus einer Berufung heraus als von Beruf aus Schriftsteller bin, war es immer eine Frage der persönlichen Integrität und der Berufsethik, diese Technologien niemals zu nutzen. Denn wenn man so malen kann wie Simon Stålenhag, würde man keine KI einsetzen, um Bilder zu generieren. Wenn man Sabaton ist, braucht man keine Algorithmen, um einen Power-Metal-Kracher zu schreiben. Und wenn man sich selbst für einen guten Schriftsteller hält, was ich heutzutage wohl tue, sollten die eigenen Ambitionen in die gleiche Richtung gehen. Beim Schreiben geht es meiner Meinung nach nicht darum, den Prozess so einfach wie möglich zu gestalten. Es geht darum, das beste Ergebnis zu erzielen. Und KI erzielt &lt;strong&gt;niemals&lt;/strong&gt; das beste Ergebnis, das kann nur die menschliche Kreativität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus ethischer Sicht betrachtet: Die Atombombe war zwar unaufhaltsam, seit wir wissen wie man das Atom spaltet, ich wäre aber trotzdem nicht gerne Oppenheimer. Solcher Ruhm hat meiner Meinung nach einen zu hohen Preis. Nur weil eine Entwicklung unvermeidlich ist, heißt das nicht, dass &lt;strong&gt;man selbst&lt;/strong&gt; daran beteiligt sein muss. So wie ich die zukünftige Entwicklung von hier aus sehe, würde ich mich lieber aus diesen Technologien heraushalten. Ich werde sie vielleicht verwenden, wenn ich D&amp;amp;D-Settings für meine Spieler erstelle und in bei anderen privaten Gelegenheiten, in denen ich darin keinen Schaden sehe. Aber auf dieser Website, auf der ich Journalismus und meine eigene Kreativität zur Schau stelle, sehe ich den Schaden sehr wohl und möchte nicht Teil des Problems sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also werde ich hier wohl mein letztes Gefecht austragen: 🦉 &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2025/../../../ki/index.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;KEINE KI-INHALTE&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;It’s the nature of time that the old ways must give in&lt;br&gt;
It’s the nature of time that the new ways come in sin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;— &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/track/2aL4Dr516WsEswstjfnyYr&quot;&gt;“Shiroyama”&lt;/a&gt;, Sabaton&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
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<title>Zweihundertfünfzig</title>
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<updated>2025-11-11T11:48:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Heute veröffentliche ich die 250. Ausgabe meiner Dienstags-Kolumne.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2025/digital-total-250.png&quot; alt=&quot;Die letzte DT-Kolumne in der Ostfriesen-Zeitung&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;aside&gt;
&lt;p&gt;Dies ist die 250. Ausgabe meiner Dienstags-Kolumne &lt;a href=&quot;http://fab.industries/de/blog/digitaltotal&quot;&gt;&lt;em&gt;Digital Total&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, die bis Mitte 2025 in der &lt;a href=&quot;https://www.oz-online.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;Ostfriesen-Zeitung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; veröffentlicht wurde.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;p&gt;Heute veröffentliche ich die 250. Ausgabe meiner Dienstags-Kolumne. Die Kolumne „Digital Total“ ist nicht die erste Kolumne, die ich schreibe — mit dem regelmäßigen Kolumnenschreiben angefangen habe ich &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2025/../2019/ausgefuchst-1.html&quot;&gt;am 6. Januar 2019&lt;/a&gt;, in der ersten Woche meiner Selbstständigkeit als freier Journalist mit der Blog-Kolumne &lt;a href=&quot;https://fab.industries/de/blog/ausgefuchst&quot;&gt;„Ausgefuchst“&lt;/a&gt;. „Digital Total“ ist allerdings die Kolumne, die ich am längsten durchgehalten habe. &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2025/../2021/digital-total-001.html&quot;&gt;Angefangen&lt;/a&gt; habe ich sie am 5. Januar 2021 im Auftrag der &lt;a href=&quot;https://www.oz-online.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;Ostfriesen-Zeitung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. Von der &lt;em&gt;Ostfriesen-Zeitung&lt;/em&gt; stammt auch der Name der Kolumne. Aufgabe war es, einmal die Woche ein Thema aus dem weiten Bereich der Digitaltechnik für regionale Zeitungsleser zu kommentieren. Ich habe mir dabei selbst vorgenommen, nicht nur zu me­ckern, sondern, wenn dies möglich ist, auch einen lehrreichen Aspekt in den Text zu bringen. Im besten Fall wird der Leser durch die Kolumne nicht nur unterhalten, sondern lernt nebenbei vielleicht auch noch etwas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als die &lt;em&gt;Ostfriesen-Zeitung&lt;/em&gt; beschloss, &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2025/digital-total-230.html&quot;&gt;dass nach der 230. Kolumnen am 24. Juni 2025 Schluss sein sollte&lt;/a&gt;, entschied ich mich, das Format „Digital Total“ hier auf meinem Blog weiterzuführen. Seitdem habe ich die Themen der Kolumnen mehr an mein Blog-Publikum angepasst, welches im Durchschnitt deutlich be­wanderter ist was Technik-Themen angeht, als die Leser bei der Ostfriesen-Zeitung. Ich habe aber trotzdem versucht, den Grund-Charakter der Kolumne beizubehalten. Ich hoffe, dass mir dies gelungen ist. Dabei freue ich mich natürlich immer über Anregungen und Hinweise meiner Leser — bitte zögert nicht, mich zu kontaktieren, falls euch etwas unterkommt, worüber ich an dieser Stelle mal schreiben sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe euch gefällt die Kolumne nach wie vor, denn ich plane, sie noch lange weiterzu­führen. Ich freue mich schon darauf, zu sehen, wie sie sich innerhalb der nächsten 250 Ausgaben entwickeln wird.&lt;/p&gt;
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<title>Modern Solution: Verfassungsbeschwerde abgelehnt</title>
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<updated>2025-09-20T20:07:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Modern Solution: Verfassungsbeschwerde abgelehnt</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;Damit geht dann wohl meine vierjährige Berichterstattung bei Heise zum Thema Modern Solution endgültig zu Ende:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;→ &lt;em&gt;heise online:&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Bundesverfassungsgericht-lehnt-Beschwerde-im-Fall-Modern-Solution-ab-10663649.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bundesverfassungsgericht lehnt Beschwerde im Fall Modern Solution ab&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das Bundesverfassungsgericht lehnt es ab, mehr Klarheit in den Umgang mit dem Hackerparagrafen 202 StGB zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
</content>
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<title>Modern Solution: Der verurteilte IT-Experte reicht Verfassungsbeschwerde ein</title>
<id>https://fab.industries/blog/notiz/2025/modern-solution-bverfg.html</id>
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<updated>2025-08-23T14:53:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Modern Solution: Der verurteilte IT-Experte reicht Verfassungsbeschwerde ein</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;Ein neuer Artikel von mir zum Thema Modern Solution bei &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;→ &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Modern-Solution-Verurteilter-IT-Experte-reicht-Verfassungsbeschwerde-ein-10569034.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Modern Solution: Verurteilter IT-Experte reicht Verfassungsbeschwerde ein&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das Urteil gegen einen nach dem Hackerparagrafen verurteilten Sicherheitsforscher ist rechtskräftig. Der Verurteilte geht nun nach Karlsruhe.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
</content>
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<title>Softshell</title>
<id>https://fab.industries/blog/foto/2025/softshell.html</id>
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<updated>2025-06-27T15:40:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Nikon Z fc, Nikkor Z DX 16-50 mm ƒ/3.5-6.3 VR (ISO 320 • 1/125 s • ƒ/8)</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2025/softshell.jpg&quot; alt=&quot;Softshell&quot;&gt;&lt;/p&gt;
</content>
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<title>Webseite 3.0: Ein frischer Look &amp; viele Verbesserungen</title>
<id>https://fab.industries/blog/artikel/2025/version-3.html</id>
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<updated>2025-06-25T13:40:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Ich habe die letzten Monate damit verbracht, die FAB INDUSTRIES Webseite zu überarbeiten. Mit einem neuen Look sollte das Meiste trotzdem aber noch ziemlich vertraut sein. Der Inhalt bleibt derselbe. Eine große Änderung gibt es allerdings.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2025/version-3.png&quot; alt=&quot;Header image&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Willkommen zur Version 3.0 von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;FAB INDUSTRIES&lt;/em&gt;.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach mehreren Monaten harter Arbeit bringt diese Aktualisierung der Webseite ein neues Theme, das zwar ein bisschen frischen Wind in die Bude bringt, aber dennoch jedem, der diese Webseite in den letzten sechs Jahren besucht hat, vertraut sein sollte. Ich habe mein Bestes gegeben, um etwas zu bauen, was sich frisch anfühlt, aber die Designsprache beibehält, die ich in der Vergangenheit für die Webseite entwickelt habe. Hier sind die wichtigsten Features des neuen Themes:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verbesserte Navigation mit &lt;strong&gt;Kategorien&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Artikel-Serien&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Tags&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Client-seitige &lt;strong&gt;Suchfunktion&lt;/strong&gt; — heutzutage dringend erforderlich, da die Ergebnisse von Google von Tag zu Tag schlechter werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Drei unterschiedliche &lt;strong&gt;Farbschemata&lt;/strong&gt;:&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Newsprint &#039;72 — ein heller Look&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Synthwave &#039;84 — ein gedämpftes Farbschema mit farbenfrohen Akzenten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Usenet &#039;95 — ein dunkler Look (die Standard-Einstellung)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Funktionen zum Teilen einzelner Artikel in sozialen Netzen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eine klarere &lt;strong&gt;Blog-Startseite&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Emoji-Unterstützung über die bei Hugo eingebauten Funktionen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Website sollte jetzt auf mobilen Browsern besser dargestellt und zwischengespeichert werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wechsel auf die Schriftart &lt;a href=&quot;https://typeof.net/Iosevka/&quot;&gt;Iosevka&lt;/a&gt; &lt;code&gt;für vorformattierten Text und Quellcode-Blöcke&lt;/code&gt;; alles andere wird natürlich weiter mit &lt;a href=&quot;https://rsms.me/inter/&quot;&gt;Inter&lt;/a&gt; dargestellt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Viele andere neue Funktionen, wie bessere Einbettungen von Drittanbieter-Inhalten, integrierte Mapbox-Karten und lustige Layout-Funktionen wie diese Informationsboxen:&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;section&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Privatssphäre&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie bisher ist die gesamte Website statisch und der Code wird nur im Browser ausgeführt, nicht auf dem Server. Ich tracke niemanden. Die Besucherstatistiken sind IP-basiert und werden nach 14 Tagen anonymisiert. Kein Dritter, mit Ausnahme meines Hosters, hat Zugang zu diesen Daten.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;br&gt;
&lt;aside&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Cookies&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neu ist, dass Besucher jetzt einen Cookie-Banner akzeptieren müssen, wenn sie die Webseite besuchen und noch kein Cookie gesetzt wurde. Obwohl meine Seite selbst keine Tracking-Informationen oder Sessions im Browser der Besucher speichert, legt mein neues Kommentarsystem (mehr dazu weiter unten) &lt;a href=&quot;https://github.com/giscus/giscus/blob/main/PRIVACY-POLICY.md#cookies&quot;&gt;Cookies&lt;/a&gt; ab, wenn man es benutzt. Alles in allem hielt ich dies angesichts der neuen Funktionalität für einen akzeptablen Kompromiss.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;h2 id=&quot;neues-kommentarsystem&quot;&gt;Neues Kommentarsystem&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die einzige größere Änderung, die Seitenbesucher bei dieser neuen Version direkt betrifft, ist das neue Kommentarsystem. Nachdem ich vor einiger Zeit &lt;a href=&quot;http://localhost:1313/blog/2024/version-2-2/&quot;&gt;mit Version 2.2 der Webseite&lt;/a&gt; Webmention-basierte Kommentare eingeführt hatte, habe ich dieses System wieder abgeschafft. Nicht genug Besucher haben es benutzt, und einige Leser haben mir sogar geschrieben und ihre Verwirrung über dieses System zum Ausdruck gebracht. Obwohl ich die ganze IndieWeb-Idee immer noch sehr mag und unterstütze, ist mir doch klar geworden, dass diese Technik für die meisten Menschen noch nicht benutzbar ist. Da ich offensichtlich ein Kommentarsystem benötige, welches einfacher zu bedienen ist, habe ich beschlossen, auf &lt;a href=&quot;https://giscus.app/&quot;&gt;giscus&lt;/a&gt; zu wechseln. Dieses System verwendet GitHub Discussions, um Webseiten-Kommentare und Reaktionen zu speichern.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wenn giscus geladen wird, wird die &lt;a href=&quot;https://docs.github.com/de/graphql/guides/using-the-graphql-api-for-discussions#search&quot;&gt;GitHub-Diskussions-Such-API&lt;/a&gt; verwendet, um die mit der Seite verknüpfte Diskussion anhand einer gewählten Zuordnung (URL, &lt;code&gt;pathname&lt;/code&gt;, &lt;code&gt;&amp;lt;title&amp;gt;&lt;/code&gt;, etc.) zu finden. Wenn keine passende Diskussion gefunden werden kann, erstellt der Giscus-Bot automatisch eine Diskussion, sobald jemand einen Kommentar oder eine Reaktion hinterlässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um zu kommentieren, müssen Besucher &lt;a href=&quot;https://github.com/apps/giscus&quot;&gt;die giscus-App&lt;/a&gt; autorisieren, &lt;a href=&quot;https://docs.github.com/de/apps/creating-github-apps/authenticating-with-a-github-app/authenticating-with-a-github-app-on-behalf-of-a-user&quot;&gt;in ihrem Namen&lt;/a&gt; über den GitHub OAuth-Flow zu posten. Alternativ können Besucher auch direkt in der GitHub-Diskussion kommentieren. Kommentare können auf GitHub moderiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Da ich die Kommentare nicht selbst speichern möchte — und selbst wenn ich das wollte, wäre es bei den aktuellen Gesetzen in Europa rechtlich kaum machbar — entschied ich, dass es akzeptabel wäre, dies auf Microsoft auszulagern. GitHub bietet eine gute Plattform, um Kommentare zu moderieren, und giscus &lt;a href=&quot;https://github.com/giscus/giscus/blob/main/LICENSE&quot;&gt;ist Open Source&lt;/a&gt;. Außerdem habe ich festgestellt, dass viele meiner Webseiten-Besucher eh bereits ein GitHub-Konto haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ihr GitHub nicht nutzen wollt oder Microsoft irgendwas zensiert, könnt ihr, wie immer, auch einfach per &lt;strong&gt;E-Mail&lt;/strong&gt; Kontakt aufnehmen. Wenn ihr das wollt, oder wenn ich eine Diskussion als besonders interessant für alle Leser des Blogs erachte, werde ich sie mit einem Beitrag in der neuen Kategorie &lt;strong&gt;Korrespondenz&lt;/strong&gt; hervorheben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um das noch einmal klarzustellen: Wenn Besucher das Kommentarsystem nicht nutzen, werden auf deren Systemen nur ein leeres giscus-Cookie und ein einziges Cookie von meiner Website gespeichert, welches dazu dient, sich das Durchklicken des Cookie-Banners zu merken.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;work-in-progress&quot;&gt;Work in Progress&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Als Teil der Arbeit am neuen Webseiten-Theme musste ich jeden einzelnen Inhalt, den ich jemals in diesem Blog veröffentlicht habe, anfassen. Ich bin damit immer noch nicht fertig, vor allem auf dem deutschen Teil der Webseite. Daher kann es sein, dass einige Inhalte noch auf Blog-Startseite fehlen oder in einem fehlerhaften Zustand angezeigt werden. In den nächsten Wochen werde ich das beheben, aber nachdem ich so lange hinter den Kulissen geschuftet habe, fand ich, dass es wichtiger ist, die neue Version des Blogs so schnell wie möglich online zu bringen. Jetzt kann ich mich wieder dem Schreiben neuer Inhalte widmen und werde nebenbei die alten Sachen reparieren.&lt;/p&gt;
&lt;aside&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Achtung: Bugs!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe viel Arbeit investiert, um dieses Theme an meine Bedürfnisse anzupassen und die Grundlage für die neuen Funktionen zu legen. Ich habe dabei auch viel getestet, aber ich bin mir sicher, dass trotzdem noch Dinge kaputtgehen oder nicht richtig funktionieren werden. Ich bin schließlich eine Ein-Mann-Show. Wenn etwas schief geht, könnt ihr mir aber gerne einen Kommentar hinterlassen oder eine E-Mail schicken, damit ich den betreffenden Bug behebn kann.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss noch ganz am Rande: Im Zuge der Entwicklung der neuen Farbschemata für diese Seite habe ich übrigens eine eigene Farbpalette für die Webseite und für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;FAB INDUSTRIES&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; als Ganzes entwickelt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2025/fab-industries-palette.png&quot; alt=&quot;FAB INDUSTRIES Palette&quot;&gt;&lt;/p&gt;
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<title>Auf Wiedersehen</title>
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<updated>2025-06-24T18:22:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Meine 230. Kolumne in der Ostfriesen-Zeitung ist gleichzeitig auch meine letzte</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2025/ostfriesen-zeitung-24-06-2025.png&quot; alt=&quot;Digital Total 230 in der OZ&quot;&gt;
&lt;em&gt;Screenshot: „Ostfriesen-Zeitung“ für Dienstag, 24. Juni 2025, S. 13 / Zeitungsgruppe Ostfriesland&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;aside&gt;
&lt;p&gt;Dieser Text ist meine letzte &lt;a href=&quot;http://fab.industries/de/blog/digitaltotal&quot;&gt;&lt;em&gt;Digital Total&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;-Kolumne für die &lt;a href=&quot;https://www.oz-online.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;Ostfriesen-Zeitung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; und wurde heute ebenda veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;p&gt;Seit dem 5. Januar 2021 schreibe ich in dieser Zeitung die Kolumne „Digital Total“. Da ich jeden einzelnen Dienstag, an dem diese Zeitung seitdem erschienen ist, eine Kolumne veröffentlicht habe, ist dies meine 230. Kolumne dieser Art. Ich möchte sie dazu nutzen, mich von Ihnen zu verabschieden. Für mich war diese Kolumne eine kleine Institution und ich habe mich jedes einzelne Mal sehr über die Ehre gefreut, meine Gedanken in dieser Spalte für Sie darlegen zu dürfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin mir bewusst, dass ich sicherlich nicht jedem aus der Seele gesprochen habe. Ab und zu habe ich, meist per E-Mail, auch mal vehemente Gegenmeinungen zu hören bekommen. Das wusste ich immer zu schätzen und ich habe mich stets im Rahmen des Möglichen bemüht, alle Zuschriften zu beantworten. Dem Großteil der Leserschaft mag meine bescheidene Kolumne auch ganz egal gewesen sein. Aber die meisten Zuschriften erhielt ich in den vergangenen viereinhalb Jahren in der Tat von Lesern, die meine kritische Einstellung zu vielen Aspekten unseres digitalen Lebens als erfrischend wahrgenommen haben oder mir sogar das eine oder andere Mal vollkommen zustimmten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wäre es nach mir gegangen, hätte ich Sie noch viele Jahre mit Anekdoten aus dem digitalen Leben Deutschlands erheitert, verärgert oder gänzlich kalt gelassen. Aber Veränderungen sind die einzige Konstante im Leben eines Journalisten und wie es ein bekanntes Karnevalslied aus meiner Heimat so schön sagt: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss möchte ich mich noch herzlich bei der Redaktion des ZGO-Verlages bedanken, die meine sicher oft nicht wenig kontroversen Meinungen so lange toleriert hat. In diesem Sinne verabschiede ich mich nun von Ihnen und da ich nicht die Möglichkeit habe, Ihnen diese Kolumne als gedrucktes Produkt direkt zukommen zu lassen, verweise ich an dieser Stelle auf meine Webseite &lt;a href=&quot;https://fab.industries&quot;&gt;fab.industries&lt;/a&gt;, wo von nun an jeden Dienstag eine komplett digitale Ausgabe von „Digital Total“ erscheinen wird.&lt;/p&gt;
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<title>Groß Borstel bei Nacht</title>
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<updated>2025-01-02T22:57:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Nikon Z fc, Nikkor Z DX 16-50 mm ƒ/3.5-6.3 VR (ISO 12800 • 1/40 s • ƒ/6.3)</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2025/gross-borstel.jpg&quot; alt=&quot;Groß Borstel bei Nacht&quot;&gt;&lt;/p&gt;
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<title>Das Modern-Solution-Verfahren geht weiter: Der Angeklagte legt Berufung ein</title>
<id>https://fab.industries/blog/artikel/2024/modern-solution-berufung.html</id>
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<updated>2024-01-19T12:58:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Nachdem er für das Melden einer Sicherheitslücke zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, wehrt sich der betroffene Programmierer nun gegen das Urteil.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2024/ag-juelich.jpg&quot; alt=&quot;Das AG Jülich&quot;&gt;
&lt;em&gt;Der Programmierer war am Mittwoch vor dem beschaulichen Amtsgericht in Jülich verurteilt worden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Prozess um den Programmierer, der diese Woche in Jülich zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Warum-ein-Sicherheitsforscher-im-Fall-Modern-Solution-verurteilt-wurde-9601392.html&quot;&gt;weil er eine gravierende Sicherheitslücke in der Software der Gladbecker Firma Modern Solution gemeldet hatte&lt;/a&gt;, geht weiter. Nach dem das Amtsgericht Jülich ihn für schuldig befunden und ihm eine Geldstrafe von €3000 plus die Kosten des Verfahrens aufgebrummt hatte, hat er nun Berufung gegen die Entscheidung eingelegt. Das teilte die Verteidigung mir heute mit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da es sich bei dem Verfahren in Jülich um Strafbefehlsverfahren gehandelt hatte, gab es bei der Hauptverhandlung am Mittwoch nur eine verkürzte Beweisaufnahme und Zeugen wurden ebenfalls nicht geladen. Die Software der Firma Modern Solution – die Dreh- und Angelpunkt des Verfahrens war, weil dem Programmierer vorgeworfen wurde, unberechtigterweise ein Passwort ausgelesen zu haben — wurde dabei gar nicht betrachtet. Strafbefehlsverfahren sind im Strafrecht dafür vorgesehen, bei Vergehen minderer Kriminalität angewandt werden zu können und sollen den Aufwand für alle Beteiligten möglichst klein halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Verteidiger hatte schon beim Prozess in Jülich erklärt, sein Mandant sei zweifelsohne unschuldig. Nach Ansicht der Verteidigung hat der Programmierer nur, im Sinne des Auftrags seines Kunden, seinen Job gemacht, als er die Software der Firma Modern Solution untersuchte. Da das Passwort einfach im Klartext in einer Datei vorlag, die der Kunde von Modern Solution bekommen hatte, handele es sich beim Vorwurf der Staatsanwaltschaft nicht um eine Straftat. Man verteidige hier auch die Berufsehre von IT-Dienstleistern, so der Tenor des Verteidigerplädoyers. Mit dem Einspruch des Angeklagten muss sich nun ein Landgericht mit dem Fall beschäftigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Amtsgericht Jülich war zuerst, genau wie die Verteidigung, der Ansicht gewesen, es habe keine ausreichende Straftat vorgelegen, um den Fall zu verhandeln. Nach Einspruch der Staatsanwaltschaft Köln hatte dann aber das Landgericht Aachen entschieden, &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Modern-Solution-Jetzt-doch-Hackerparagraf-Verfahren-gegen-Sicherheitsforscher-9246117.html&quot;&gt;dass alleine die Absicherung der Daten durch ein Passwort genüge, um dessen Umgehung in diesem Fall zu einer Straftat zu machen&lt;/a&gt;. Wann, und an welchem Gericht, der Fall neu verhandelt wird, steht bisher nicht fest.&lt;/p&gt;
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<title>Gericht sieht Nutzung von Klartext-Passwörtern als Hacken an</title>
<id>https://fab.industries/blog/notiz/2024/modern-solution-klartext-passwort.html</id>
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<updated>2024-01-18T16:02:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Gericht sieht Nutzung von Klartext-Passwörtern als Hacken an</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;Eine aktuelle Meldung von mir bei &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt; zum Thema &lt;strong&gt;Modern Solution&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;→ &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Warum-ein-Sicherheitsforscher-im-Fall-Modern-Solution-verurteilt-wurde-9601392.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gericht sieht Nutzung von Klartext-Passwörtern als Hacken an&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Programmierer, der eine gravierende Lücke in der Software der Firma Modern Solution aufgedeckt hat, fällt unter den Hackerparagrafen, meint das Gericht.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dazu hatte ich auch in der Vergangenheit mehrmals was geschrieben. Unter anderem am &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/notiz/2024/../2021/modern-solution.html&quot;&gt;20. Oktober 2021&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/notiz/2024/../2021/modern-solution-anzeige.html&quot;&gt;5. November 2021&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/notiz/2024/../2023/modern-solution.html&quot;&gt;16. Juni 2023&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anmerkung:&lt;/strong&gt; Die Meldung ist übrigens auch &lt;a href=&quot;https://blog.fefe.de/?ts=9b57d6ab&quot;&gt;bei Fefe gelandet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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<title>Modern Solution: Staatsanwaltschaft scheitert mit Anklage</title>
<id>https://fab.industries/blog/notiz/2023/modern-solution.html</id>
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<updated>2023-06-16T00:43:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Modern Solution: Staatsanwaltschaft scheitert mit Anklage</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;Ihr könnt euch vielleicht noch an &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/notiz/2023/../2021/modern-solution.html&quot;&gt;die Modern-Solution-Geschichte von vor knapp zwei Jahren&lt;/a&gt; erinnern. Die, &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/notiz/2023/../2021/modern-solution-anzeige.html&quot;&gt;wo eine Firma einen Sicherheitsforscher angezeigt hat, weil der eine Schwachstelle in ihrer Software gefunden hat&lt;/a&gt;? Letzte Woche habe ich dazu eine weitere Meldung bei &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt; mit neuen Entwicklungen in dem Fall geschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;→ &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Modern-Solution-Anklage-gegen-Aufdecker-von-Sicherheitsluecke-gescheitert-9182813.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Modern Solution: Staatsanwaltschaft scheitert mit Anklage gegen IT-Experten&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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<title>Auf die selbe Art bekloppt</title>
<id>https://fab.industries/blog/artikel/2023/21-jahre.html</id>
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<updated>2023-03-01T17:05:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Seit 21 Jahren geht das jetzt schon so und es wird immer nur besser.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2023/katy-graduation.jpg&quot; alt=&quot;Katys Uni-Abschlussfeier&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute sind meine Frau und ich seit 21 Jahren zusammen. Sie ist eine unglaublich intelligente Person und gleichzeitig ein so liebenswerter Mensch — eine Kombination, die meiner Meinung nach extrem selten ist. Es erstaunt mich immer wieder, dass jemand, der so intelligent ist, es mit jemandem aushält, der so verrückt ist wie ich. Unglaublich, aber wahr. Sie ist die Liebe meines Lebens und meine beste Freundin, und ich bin sehr glücklich, sie zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor etwa einem Jahrzehnt haben wir herausgefunden, dass wir im Herzen immer zusammen bleiben, egal wohin uns das Leben verschlägt &amp;amp;— selbst wenn wir für längere Zeit getrennt sind. In den letzten Jahren haben wir allerdings noch mal eine ganz neue Ebene des Vertrauens, der Freundschaft und der Liebe in unserer Beziehung erreicht. Wir stehen uns näher und sind glücklicher als je zuvor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind uns in so vielen Dingen einig: Wie wir unser tägliches Leben leben, die bewusste Entscheidung, keine Kinder zu haben, wann wir auf Entdeckungstour gehen und herumreisen wollen und wann wir lieber faul auf der Couch bleiben und Netflix schauen … Und wenn wir bei etwas nicht einer Meinung sind, finden wir immer einen Weg, zu akzeptieren, dass der andere die Dinge anders sieht. Und ihm dann seine Freiheit zu lassen und die Dinge auch mal alleine zu genießen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe das Gefühl, dass so etwas sehr ungewöhnlich ist. Ich glaube nicht, dass es viele Beziehungen gibt, in denen sich Menschen nach mehr als zwanzig Jahren Beziehung tatsächlich noch näher kommen. Und ich finde es auch bemerkenswert, wenn man nach 21 Jahren glücklicher zusammen ist, als am Anfang der Beziehung. Seit einiger Zeit bemühe ich mich bewusst darum, jeden einzelnen Tag einfach mal zu schätzen zu wissen, wie glücklich wir miteinander sind. Es ist aber auch wichtig, es hin und wieder einfach von den Dächern zu rufen, vor allem an einem besonderen Tag wie dem heutigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Katy, ich liebe dich! Lass uns weiterhin zusammen so verrückt sein. Ich möchte auf diese Art und Weise alt werden; es macht so viel Spaß mit dir!&lt;/p&gt;
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<title>Die Anzeige im Fall Modern Solution</title>
<id>https://fab.industries/blog/notiz/2021/modern-solution-anzeige.html</id>
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<updated>2021-11-05T15:30:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Die Anzeige im Fall Modern Solution</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt; hat gerade eine exklusive Recherche von mir im &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/notiz/2021/./modern-solution.html&quot;&gt;Fall Modern Solution&lt;/a&gt; veröffentlicht:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Datenleck-Anzeige-gegen-IT-Experte-kam-von-Modern-Solution-6254839.html&quot;&gt;Datenleck: Anzeige gegen IT-Experte kam von Modern Solution&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Da drin bestätige ich zum ersten Mal auf Grund von Fakten die (bisherige) Vermutung, Modern Solution habe den unfreiwilligen Sicherheitsforscher angezeigt. Das haben die tatsächlich gemacht. Also gab es statt Belohnung fürs Finden und Melden einer heftigen Sicherheitslücke eine Durchsuchung und Beschlagnahmung aller Arbeitsgegenstände.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist zum Teil hanebüchen, was diese Firma der Polizei da erzählt hat. Und auch wie lange es vom ersten Verdacht zur Durchsuchung gedauert hat — trotz mehrmaligem Aktenvermerk &lt;em&gt;eilt!&lt;/em&gt; — ist grotesk. Man stelle sich nur einmal vor, die Ermittler hätten es hier mit einem wirklich bösartigen Hacker zu tun gehabt. Einer, der seine Spuren vielleicht verwischt, anstatt der Polizei noch nach Monaten freiwillig Zugang zu seinem Computer zu gewähren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wüsste wirklich zu gern, was in den Köpfen dieser Geschäftsführer, Richter und Staatsanwälte so vorgeht.&lt;/p&gt;
</content>
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<title>Modern Solution</title>
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<updated>2021-10-20T23:50:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Modern Solution</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Golem&lt;/em&gt; hatte vergangene Woche &lt;a href=&quot;https://www.golem.de/news/nach-datenleck-hausdurchsuchung-statt-dankeschoen-2110-160269.html&quot;&gt;diese Geschichte gebracht&lt;/a&gt;. Ich bekam von &lt;em&gt;Heise&lt;/em&gt; den Auftrag, das mal zu recherchieren. Also habe ich meine Fühler ausgestreckt. Mit der Polizei Aachen, der Staatsanwaltschaft Köln und ein paar anderen Quellen geredet. Heraus kam diese Geschichte bei &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Datenleck-bei-Modern-Solution-Hausdurchsuchung-statt-Bug-Bounty-6222165.html&quot;&gt;Datenleck bei Modern Solution: Hausdurchsuchung statt Bug Bounty&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Weil mich das ganze so aufgeregt hat, hab ich dann heute diesen Kommentar nachgeschoben:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.heise.de/meinung/Kommentar-zu-Modern-Solution-Der-Staat-darf-kein-Handlanger-von-Stuempern-sein-6224293.html&quot;&gt;Kommentar zu Modern Solution: Der Staat darf kein Handlanger von Stümpern sein&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Zwischenzeitlich musste ich mich dann noch im Heise-Forum verteidigen. Da meinte nämlich ein offensichtlicher Insider &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Datenleck-bei-Modern-Solution-Hausdurchsuchung-statt-Bug-Bounty/Witzig-wie-es-hier-dargestellt-wird/posting-39812831/show/&quot;&gt;die Schuld weit von sich weisen zu müssen&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Datenleck-bei-Modern-Solution-Hausdurchsuchung-statt-Bug-Bounty/Re-Witzig-wie-es-hier-dargestellt-wird/posting-39813967/show/&quot;&gt;was ich nicht auf mir sitzen lassen wollte&lt;/a&gt;. Daraufhin &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Datenleck-bei-Modern-Solution-Hausdurchsuchung-statt-Bug-Bounty/Re-Witzig-wie-es-hier-dargestellt-wird/posting-39814096/show/&quot;&gt;legte der Insider nach&lt;/a&gt;, wahrscheinlich um ein für alle mal zu beweisen, warum richtige Firmen eine Presseabteilung haben. Ich hab dann &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Datenleck-bei-Modern-Solution-Hausdurchsuchung-statt-Bug-Bounty/Re-Witzig-wie-es-hier-dargestellt-wird/posting-39814286/show/&quot;&gt;das hier gepostet&lt;/a&gt;, wofür ich &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Datenleck-bei-Modern-Solution-Hausdurchsuchung-statt-Bug-Bounty/Re-Witzig-wie-es-hier-dargestellt-wird/posting-39814286/show/&quot;&gt;gleich zweimal&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Datenleck-bei-Modern-Solution-Hausdurchsuchung-statt-Bug-Bounty/Re-Witzig-wie-es-hier-dargestellt-wird/posting-39816647/show/?nid=Xubv6a5t&quot;&gt;ungeahntes Lob bekam&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder macht Fehler. Aber wenn man Fehler nicht zugibt und stattdessen versucht, Menschen, die das Richtige tun, in den Knast zu bringen und dann auch noch auf ihnen und der Presse rumhackt, dann regt mich das auf. Der Staat darf ein solches Verhalten auf keinen Fall unterstützen. Auch nicht unfreiwillig.&lt;/p&gt;
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<title>Neuland bleibt Neuland</title>
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<updated>2021-06-18T14:29:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Pandemie und Home Office hin oder her, Digitalisierung ist in Deutschland nach wie vor eine Lachnummer.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/freestock/unsplash-cuf4ssxyka.jpg&quot; alt=&quot;Deutschland-Flagge&quot;&gt;
&lt;em&gt;Foto: Christian Wiediger&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;aside&gt;
&lt;p&gt;Dieser Text wurde ursprünglich am &lt;strong&gt;5. Januar 2021&lt;/strong&gt; im Rahmen meiner Kolumne &lt;a href=&quot;http://fab.industries/de/blog/digitaltotal&quot;&gt;&lt;em&gt;Digital Total&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; veröffentlicht, die bis Mitte 2025 jeden Dienstag in der &lt;a href=&quot;https://www.oz-online.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;Ostfriesen-Zeitung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; erschien.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;p&gt;Im Ausnahmejahr 2020 wurde viel von Home Office und erzwungener Digitalisierung gefaselt. Im Gegensatz zu dem, was uns Experten das ganze Jahr über erzählt haben, hat Deutschland in diesem Jahr aber vor allem eins gelernt: Das Internet ist bei uns nach wie vor Neuland. Merkels lachhafte Neuland-Äußerung jährte sich im ersten Coronavirus-Lockdown bereits zum siebten Mal. In diesen sieben Jahren wurde in Deutschland viel über Digitalisierung geredet, aber am Grundproblem hat sich nichts geändert — eine funktionierende Digitalstrategie hat unser Land immer noch nicht. Neuland bleibt Neuland.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Egal wie sehr Experten versichern, dass Arbeitnehmer in der Pandemie problemlos von zu Hause arbeiten können, solange man hierzulande beim Einzug in einen Neubau mit anschlussfertigem Kabel- und Glasfaseranschluss mehr als vier Wochen warten muss, bis der Vermieter herausgefunden hat, welcher Dienstanbieter zuständig ist, ist das alles leeres Gerede. Ganz zu schweigen von all den Arbeitnehmern in ländlichen Gegenden, die sich mit Anschlussgeschwindigkeiten herum ärgern müssen, die schon beim Streaming von Musik in die Knie gehen. In tausenden Haushalten in Deutschland ist an zwei gleichzeitig laufende Videokonferenzen nicht zu denken und unsere Bundesregierung will ein Home-Office-Gesetz auf den Weg bringen? Das ist peinlich. Die Kluft zwischen dem, was in Berlin gedacht wird und was in einem niedersächsischen Dorf auch wirklich ankommt, ist größer denn je.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die diversen Regierungen Merkel waren schon immer gut darin, uns zu sagen, was alles möglich ist. Was wir alles schaffen können, wenn wir zusammenhalten. Wie super fortschrittlich Deutschland doch ist. Sie sind allerdings kläglich daran gescheitert, etwas zu tun. Da ändert natürlich auch die Pandemie nichts dran. Also erzählt mir nicht, wir könnten alle von zu Hause arbeiten. Die Hälfte von uns hat nicht mal Internet, das noch vernünftig funktioniert, wenn mehr als zwei Nachbarn Netflix gucken.&lt;/p&gt;
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<title>Abschied von Heise</title>
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<updated>2018-12-21T06:43:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Nach fast sieben Jahren im Unternehmen verabschiede ich mich heute vom Heise-Verlag</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2018/heise.jpg&quot; alt=&quot;Das Heise-Gebäude&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute ist &lt;a href=&quot;https://fab.industries/blog/artikel/2018/freelancer.html&quot;&gt;mein letzter Tag bei Heise&lt;/a&gt;. Insgesamt habe ich für fast sieben Jahren bei dieser Firma gearbeitet, mehr als fünf davon am Stammsitz in Hannover. Begonnen hat alles Anfang 2012. Damals studierteich in Bonn und reparierte nebenbei bei NetCologne in Schulen Hard- und Software, als ich eine Anzeige für einen Redakteursjob in London auf Twitter sah. Der englischsprachige Heise-Ableger &lt;em&gt;The H&lt;/em&gt; suchte damals jemanden, der sich mit aktuellen Entwicklungen im Linux- und Open-Source-Bereich auskannte. Dank &lt;em&gt;Linux Outlaws&lt;/em&gt; konnte ich genau damit dienen und wagte den Sprung ins kalte Wasser. Ich arbeitete drei Monate zur Probe aus Bonn — über Skype ständig mit der Redaktion gekoppelt — und zog im Sommer schließlich nach Wimbledon. Das große Abenteuer hatte begonnen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;londoner-abenteuer&quot;&gt;Londoner Abenteuer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Meine Frau, damals noch Freundin, blieb in Bonn, um ihre Doktorarbeit abzuschließen. Wir führten ein Jahr lang eine Fernbeziehung. Mein Leben damals war hauptsächlich von Arbeit bestimmt. Ich arbeitete lange und viel und in meiner Freizeit produzierte ich Podcasts — je beschäftigter ich war, desto besser. Ich habe mich damals wahrscheinlich derart in die Arbeit gestürzt, um Katy nicht zu sehr zu vermissen. Den Rest der Zeit verbrachte ich in Pubs oder in Streifzügen durch London, dieser wunderbaren Metropole mit all ihren Eigenheiten und kleinen Geheimnissen. Alle zwei oder drei Wochen flog ich über’s Wochenende nach Hause: Freitags morgens mit dem gepackten Koffer ins Büro, danach mit der Tube nach Heathrow. Ich kann mich heute noch dran erinnern, wie gut es sich jedesmal anfühlte, Katy am Ausgang des Sicherheitsbereiches in Köln-Bonn stehen zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Katys erfolgreicher Promotion kam sie nach London und blieb für ein paar Monate in meiner kleinen Wohnung in Wimbledon. Wir bereiteten uns darauf vor, eine größere Wohnung zu suchen. Katy führte Gespräche, hatte eine Postdoc-Stelle in Cambridge in Aussicht. Aus heiterem Himmel dann die Katastrophe. Im Büro Besuch aus Hannover: Man eröffnete uns, dass &lt;em&gt;The H&lt;/em&gt; eingestellt werde. Heise wollte sein Experiment mit dem englischsprachigen Engagement beenden. In zwei Wochen, zum Ende des Monats, sei Schluss. Ich ging nach Hause, eröffnete Katy, was man uns gesagt hatte. Ich weinte bitterlich — das war damals wohl einer der schlimmsten Tage meines Lebens.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;neustart-in-hannover&quot;&gt;Neustart in Hannover&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mein Traum vom Leben in London, vielleicht später die Staatsbürgerschaft anzunehmen, war geplatzt. Immerhin zeigte Heise sich verständnisvoll. Man bot mir an, mich nach Hannover zu fliegen, bei der &lt;em&gt;c’t&lt;/em&gt; seien Stellen offen. Heise hätte das nicht tun müssen und ich rechne es ihnen bis heute hoch an, wie menschlich man hier gehandelt hat. Katy und ich wollten nicht nach Hannover ziehen — aus London ein ziemlicher Abstieg. Aber es war die vernünftigste Entscheidung an diesem Punkt. Bei der &lt;em&gt;c’t&lt;/em&gt; bot man mir nach Gesprächen vor Ort einen unbefristeten Redakteursvertrag an, Katys Stelle in Cambridge wäre natürlich zeitlich begrenzt gewesen. Also zogen wir zurück nach Deutschland. Eine Wohnung zu finden, war ein ziemliche Aktion. Wir buchten alle Besichtigungstermine aus der Ferne im Voraus — insgesamt hatten wir ein-einhalb Tage Zeit, ein neues Heim zu finden. Glücklicherweise sind Katy und ich im Wohnungen finden ein unschlagbares Team und schafften es, trotz aller Widrigkeiten in der kurzen Zeit eine super schönes Zuhause in Isernhagen zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich fand im &lt;em&gt;c’t&lt;/em&gt;-Stammhaus schnell meine Nische und fing an, einen beträchtlichen Teil der Nachrichten für den Online-Channel &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/security/&quot;&gt;&lt;em&gt;heise Security&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; zu schreiben. Nebenbei lernte ich, Magazin-Artikel zu verfassen. Mein erster großer Beitrag war gleich ein Titel-Thema: Ein Kollege und ich erklärten Bitcoin. Ich dachte damals, das Ganze wäre viel zu spät. Rückblickend war ein solcher Artikel im Jahr 2013 für deutsche Verhältnisse allerdings gradezu bahnbrechend. Irgendwann nachdem ich meinen neuen Job in Hannover angetreten hatte, fragte mich ein Kollege: „Sag mal, du machst doch Podcasts?“ Er war selber Podcast-Fan und hatte seit Jahren versucht, bei Heise so etwas zu etablieren. Zusammen mit drei weiteren Kollegen stellten wir innerhalb weniger Wochen &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/ct/entdecken/?hauptrubrik=%40ctmagazin&amp;amp;unterrubrik=c%27t+uplink&quot;&gt;&lt;em&gt;c’t uplink&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; auf die Beine. Den Namen habe übrigens ich mir ausgedacht. Erst fanden ihn alle blöd, aber weil niemandem was Besseres einfiel, blieb es dabei. Seitdem haben wir es mit diesem kleinen Team und einem sehr hart arbeitenden Video-Producer geschafft, jede Woche eine Folge dieser Show zu produzieren. Mittlerweile gibt es über 250 uplink-Ausgaben. Dieser Podcast ist eines der Dinge, auf die ich aus meiner Zeit bei Heise am stolzesten bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es sollte nicht mein letzter Meilenstein bleiben. Ich hab zwar nicht den heise-online-Kommentar mit der größten Forendiskussion geschrieben, alle meine Kommentare zusammen haben aber höchstwahrscheinlich die meisten Forenreaktionen insgesamt eingefahren. Zeitweise ging die meistgelesene Geschichte auf &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; überhaupt auf mein Konto. Ich bin immer wieder eingesprungen, wenn kritische Sicherheitslücken erklärt werden mussten, die aus dem Nichts auftauchten — damit habe ich den einen oder anderen sehr späten Abend in der Redaktion verbracht. Ich habe unzählige Nachrichten-Meldungen für &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt; verfasst und den News-Workflow im Security-Ressort eigenhändig komplett umorganisiert. Ich habe dafür gesorgt, dass &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt; nach über zwanzig Jahren seit Ende 2017 endlich professionelle Stock-Fotos einsetzt. Ich war als Interview-Partner in allen bundesweiten Fernsehsendern (unter anderem live in der 20-Uhr-Tagesschau und den heute-Nachrichten) und live im Studio in mehreren Lokalsendern. Ich habe Radio-Interviews zu fast jeder Tages- und Nachtzeit und für alle erdenklichen Sender gegeben. Ich war als Redner bei der Stadt Hannover, bei der Kripo, vor Journalistenkollegen und vor Aufsichtsratsvorsitzenden… Und nebenbei habe ich jahrelang regelmäßig auch noch c’t-Artikel produziert. Mit anderen Worten: Ich hab so ziemlich alles erlebt, was man bei der &lt;em&gt;c’t&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt; erleben kann. Eine meiner News-Meldungen hat es sogar in die &lt;em&gt;Titanic&lt;/em&gt; geschafft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Zwischenzeit war meine Frau — wir haben 2014 in Isernhagen geheiratet — in Hannover ziemlich unglücklich. Sie fand dort als ziemlich spezialisierte Naturwissenschaftlerin einfach keinen Job. Als sie schließlich eine Stelle am &lt;a href=&quot;https://www.uke.de/&quot;&gt;UKE&lt;/a&gt; in Hamburg in Aussicht hatte, wusste ich, dass sie die einfach annehmen musste. Alles andere würden wir schon regeln. Sie zog schließlich im Sommer 2014 nach Hamburg in eine kleine Wohnung und die Zeit der Fernbeziehung begann erneut. Am Anfang war das alles ertragbar — ich fuhr oft mit meinem Motorrad nach der Arbeit aus Hannover durch die Lüneburger Heide nach Hamburg und wir verbrachten viele erlebnisreiche Wochenenden zusammen in der wunderschönen Stadt an Elbe und Alster. Als das Ganze aber uns dritte Jahr ging, wussten wir beide, dass sich die Dinge langsam ändern mussten. Das konnte nicht ewig so weiter gehen. Anfang 2017 ergab sich für mich die Möglichkeit auch nominell in die heise-online-Redaktion zu wechseln. Zur Mitte des Jahres hin wurde dies konkret und ich stürzte mich voller Elan in eine neue Aufgabe bei Heise: Organisation der Nachrichten-Berichterstattung in den Themenbereichen Linux, Windows und IT-Security für heise online. Mehr Flexibilität beim Arbeiten für die Online-Leserschaft erlaubte es mir außerdem, endlich auch nach Hamburg zu meiner Frau zu ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;umzug-nach-hamburg&quot;&gt;Umzug nach Hamburg&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Im Sommer bezogen wir eine gemeinsame Wohnung in Alsterdorf. Seit August 2017 pendele ich also regelmäßig aus Hamburg zum Heise-Hauptquartier in Hannover. Im Sommer öfters auf dem Motorrad, aber bei unter zehn Grad und auch bei hohem Stress per ICE — man will sich ja nicht auf der A7 tot frieren (oder vor Erschöpfung tot fahren). Im Zug bedeutete das vier bis fünf Stunden Pendeln am Tag. Bis heute bin ich mit dem Pendeln selbst ziemlich gut klargekommen. Es stellt sich eine gewisse Routine ein. Vielen meiner Kollegen ging es allerdings anders. Ob wohl diese Leute so gut wie nie mit mir persönlich geredet haben, wenn ich in meinem Büro saß, stieß es Leuten auf einmal sauer auf, wenn ich nicht im Haus war. Dass ich beim Schreiben zu Hause immer deutlich produktiver war als im Büro in Hannover, schien nie jemand zu bemerken. Irgendwie kristallisierte sich zur gleichen Zeit ein Gedanke, den ich schon in den Jahren davor immer mit mir rumgetragen hatte: Du brauchst was Neues. Du kannst nicht ewig bei Heise bleiben. Es ändert sich nicht genug, du rostest fest. Seit ich nach Hannover gezogen bin und Kollegen kennenlernte, die seit dreißig Jahren bei der &lt;em&gt;c’t&lt;/em&gt; arbeiten, war mir klar, dass das einfach nichts für mich ist. Wie sagte mir der Ex-Heisianer und geschätzte Kollege &lt;a href=&quot;http://www.mojomag.de/&quot;&gt;Clemens Gleich&lt;/a&gt; einmal am Telefon: &amp;quot;Wenn du gehen musst, dann musst du gehen. Das ist alles auch nicht so schlimm hier draußen, wie alle immer sagen.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hab es meiner Frau zu verdanken, mich daran zu erinnern, dass ich Eier habe und dass man manchmal Risiken eingehen muss, um glücklicher zu werden. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wir entwickeln uns als Individuum nur weiter, wenn wir uns dazu zwingen, uns an veränderte Umstände anzupassen — auch, oder vor allem, weil das manchmal beängstigend ist. Das Beste in meinem Leben habe ich erreicht, weil ich mich getraut habe, ins kalte Wasser zu springen. Meine Erfahrungen als Austauschschüler in Australien, die 16 Jahre zusammen mit meiner Frau und der Job bei &lt;em&gt;The H&lt;/em&gt; und später bei &lt;em&gt;c’t&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt; sind dafür nur einige Beispiele aus meiner bisherigen Biografie. In diesem Sinne habe ich Angst vor, und freue mich auf, neue Abenteuer als freier Journalist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;→ YouTube: &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=queDnG9ZeNk&quot;&gt;&lt;em&gt;Westernhagen - Freiheit Livekonzert 1989&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute verabschiede ich mich aus meinem Büro bei Heise, aber ich sage den Kollegen nicht für immer tschüss. Ich freue mich weiterhin, für den Heise-Verlag zu schreiben. Ich habe in diesem Haus sehr viel gelernt und dafür bin ich sehr dankbar. Aber ich freue mich auch darauf, für andere Publikationen tätig zu werden und viele neue Dinge auszuprobieren. Ich bin gerade an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich geneigt bin, &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Marius_M%C3%BCller-Westernhagen&quot;&gt;einem Dichter aus meiner Heimat&lt;/a&gt; — dem Ruhrgebiet — zuzustimmen: „Freiheit. Freiheit ist das einzige, was zählt.“&lt;/p&gt;
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<title>Unendliche Möglichkeiten</title>
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<updated>2018-08-08T09:43:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Heute mache ich etwas öffentlich, an dem ich schon eine ziemlich lange Zeit arbeite. Zum Ende des Jahres werde ich freier Journalist.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/freestock/unsplash-xe2rmuv6ed0.jpg&quot; alt=&quot;The Milky Way&quot;&gt;
&lt;em&gt;Foto: Casey Horner&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich mag die Arbeit bei &lt;a href=&quot;https://www.heise-gruppe.de/&quot;&gt;Heise&lt;/a&gt;, trotz der Tatsache, dass ich jetzt seit über einem Jahr von Hamburg nach Hannover pendele. Ich habe bei der &lt;em&gt;c’t&lt;/em&gt; und bei &lt;em&gt;heise online&lt;/em&gt; eine Menge netter und sehr intelligenter Menschen kennengelernt und ich mag es, mit ihnen zusammenzuarbeiten. In meiner Zeit bei Heise habe ich mehr gelernt, als ich in Worte fassen kann. Nichtsdestotrotz ist es nun Zeit zu gehen. Ich glaube fest daran, dass man sich als Schreiber und als Journalist ständig neuen Herausforderungen stellen muss, wenn man gut sein will. Ich befürchte, dass wenn ich bei Heise bleibe, ich dort stagniere. Es ist etwas beängstigent, mich jetzt als Freelancer selbstständig zu machen, aber wenn mir eins noch mehr Angst macht, dann ist es, bis zum Ende meiner Karriere an ein und dem selben Schreibtisch fest zu sitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Dinge, die mir im Leben wichtig sind – meine Frau, meine Zeit in Australien, meine Podcasts, mein Job als Journalist – habe ich, weil ich im richtigen Moment nicht bewegungslos erstarrt bin, sondern mich entschlossen habe, zu handeln. Wenn ich damals nicht die Eier gehabt hätte, mich auf einen Tweet hin als englischsprachiger Journalist in London zu bewerben, wäre ich nie bei Heise gelandet. Das war damals auch beängstigent. Und trotzdem bin ich heute hier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus genau diesem Grund habe ich mich zu einem Sprung in neue Abenteuer entschlossen. Ich freue mich schon sehr auf das, was auf mich zu kommt! Falls ich für euch schreiben soll, findet ihr auf meiner &lt;a href=&quot;http://fabsh.com&quot;&gt;Lebenslauf-Webseite&lt;/a&gt; eine Menge Kontaktmöglichkeiten. Ab Januar 2019 stehe ich zu Diensten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/2018/freelancer.png&quot; alt=&quot;Freelancer&quot;&gt;&lt;/p&gt;
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<title>Hello World!</title>
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<updated>2018-07-25T17:41:00:00.000Z</updated>
<summary type="text">Willkommen bei FOXTROT ALFA BRAVO, dem Blog und der Projektseite von fab.industries, meiner neuesten Unternehmung im Web.</summary>
<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.fab.industries/img/freestock/unsplash-3inmdrsuyrk.jpg&quot; alt=&quot;Header image&quot;&gt;
&lt;em&gt;Foto: Aleksandr Popov&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An diesem Punkt fragt ihr euch wahrscheinlich, was fab.industries sein soll. Also… ich habe diese Seite als zukünftigen Sammelpunkt für alles konzipiert, was ich im Netz so produziere. Die Seite ist explizit getrennt von meinem Podcast-Netzwerk &lt;a href=&quot;http://sixgun.org&quot;&gt;Sixgun Productions&lt;/a&gt; konzipiert. Hier sollen auch Dinge landen, die ich in meinem Job bei &lt;a href=&quot;http://heise.de&quot;&gt;heise online&lt;/a&gt; nicht unterbringen kann. Ich werde hier aber auch ein Portfolio meiner Arbeit an anderen Orten im Netz pflegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Zukunft könnt ihr hier Blog-Artikel über meine tägliche Arbeit als Tech-Journalist erwarten. Außerdem werde ich natürlich über all die Dinge schreiben, die ich interessant finde und euch über neue Podcast-Folgen und Streams von Sixgun Productions informieren. Ich habe vor, hier regelmäßig auch auf Englisch zu schreiben, um meine Sprachfähigkeiten weiter zu trainieren. Auch das Übesetzen &lt;a href=&quot;https://fab.industries&quot;&gt;englischer Texte&lt;/a&gt; ins Deutsche sollte dabei helfen, den Rost von meinen Übersetzungsfähigkeiten fernzuhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe, ihr findet hier bei fab.industries etwas für euch Lesenswertes, so dass ihr ab und zu mal wieder hier vorbeischaut. In Zukunft habe ich an dieser Stelle vielleicht auch mal aufregende Nachrichten zu berichten. Ihr hört’s hier auf jeden Fall zuerst. Bis dahin!&lt;/p&gt;
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