Moin! Ich bin Fab, freier Journalist, Podcaster und angehender Romanautor und dies ist meine Webseite. Hier findet ihr meine Gedanken zu vielen unterschiedlichen Themen, von Technik bis zu Politik und allem anderen, was mich sonst noch so interessiert. ZusÀtzlich findet ihr hier auch Software, die ich entwickelt habe.
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Neueste Blog-EintrÀge
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Wie die KI-pokalypse aussehen könnte
Ich bin in Diskussionen zu KI immer ziemlich kritisch und werden dann oft gefragt wieso. Meine Antwort, seit einiger Zeit, ist dann meistens, dass das gröĂte Problem mit KI die Tatsache ist, dass die Menschheit zusehends verblödet. Ich werde dann oft als viel zu pessimistisch dargestellt und mir wird gesagt, dass sich die Zeiten nun mal Ă€ndern und wir uns nur anpassen mĂŒssen. Ich sehe das aber anders. Ich stelle fest, dass meine Interaktionen mit Firmen, und zum Teil auch schon mit Ămtern, immer öfter in unlösbaren Problemen mĂŒnden, die allein deswegen unlösbar sind, weil die Gegenseite komplett inkompetent agiert. Die Menschen, die da arbeiten, können zum Teil die einfachsten Aufgaben nicht mehr bewerkstelligen und selbst rudimentĂ€re Organisation stellt ein unĂŒberwindbares Hindernis dar.
Was aber noch viel schlimmer ist, sind die Tatsachen, die mir Bekannte berichten, die an UniversitĂ€ten arbeiten und lehren. Studenten schreiben nicht nur Bewerbungen und Kursaufgaben mit KI, sie schicken nun auch schon per LLM geschriebene Krankmeldungen an ihre Chefs und entfernen nicht mal die Einleitung von ChatGPT, die jedem sofort sagt, wo der Text generiert wurde. Und dann kommen Berichte wie der von Andreas Bulling, Professor fĂŒr Mensch-Computer-Interaktion und Kognitive Systeme an der Uni Stuttgart:
Bei uns an der Uni sind vorlesungsbegleitende Ăbungen, Fachpraktika und Seminare effektiv tot. Ob Programmieraufgaben, ĂbungsblĂ€tter oder Textarbeit â der Anteil an KI-generierten Abgaben liegt (geschĂ€tzt, denn genau sagen kann man das nie) zwischen 90% und 100%. Studis lassen ganze Bachelor- und Master-Arbeiten von KI erstellen. Code und Ausarbeitung sowieso, aber auch inklusive der ebenfalls notwendigen Vortragsfolien. Wir hatten den ersten Studi, der im persönlichen BetreuungsgesprĂ€ch (keine PrĂŒfung!) nicht mal mehr selbst geantwortet hat. Der hatte wĂ€hrenddessen ChatGPT offen und hat unsere Fragen einfach weitergereicht und uns die Antworten vorgelesen. Ohne Scham. Stellt man diesen Studis nur eine Nachfrage, z.B. zu ihrem Code â keine Antwort/Ahnung.
Wir bilden insofern gerade eine Generation von Studis aus (bzw. die sich selbst), die keine Kompetenz hat und nichts genuin kann, d.h. keine auf Wissen und VerstĂ€ndnis basierte Expertise, auĂer eine KI zu bedienen. Die ersten dieser Studis gehen jetzt in den Arbeitsmarkt. Der oben genannte mit ChatGPT ist anscheinend bei der Deutschen Bank untergekommen. Die Leute arbeiten dort vermutlich genau so weiter, werden irgendwann auch Chef:in. Erwarten von ihren Mitarbeitenden dann auch nichts anderes. Das ist eine Katastrophe.
Nur fĂŒr eine Gruppe von Leuten nicht. NĂ€mlich die, die jetzt diesem Trend entgegengehen und es schaffen, sich wirklich selbst Dinge zu erarbeiten, zu verstehen und zu durchdenken, und auf dieser Basis auch Neues zu erschaffen. Meine Erwartung/Vorhersage: Diese Leute werden in nicht allzu ferner Zukunft hart umworben werden, sich jeden Job aussuchen können und sehr gut bezahlt werden. Alle anderen, befĂŒrchte ich, werden mit ihren selbstgewĂ€hlten Inkompetenz in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, wenn KI keine âausgeklĂŒgeltenâ Prompts mehr braucht.
Ich bin zwar kein Professor, aber ich stimme dieser EinschĂ€tzung weitestgehend zu. Wenn diese Blase platzt, wird ein ganz böses Erwachen auf uns zukommen. Je lĂ€nger das jetzt so weitergeht, desto schlimmer wird uns diese KI-pokalypse treffen. Die Generation die jetzt wegen dieser âErrungenschaft der Technikâ wichtiges Können nicht erwirbt, weil sie es fĂŒr unwichtig hĂ€lt, tut mir wirklich leid.
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Fefe kommt wohl nicht zurĂŒck
Das wohl bekannteste IT-Nerd-Blog des Landes ist nun seit mehr als einem Jahr offline und viele Fans von Felix âFefeâ von Leitner haben mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, dass er jemals wieder zurĂŒckkehrt. Fefes Blog wird seit dem 15.05.2025 nicht mehr aktualisiert â davor konnten Fans eigentlich fast stĂŒndlich mit neuen Meldungen rechnen. Am 26.05 lief dann das TLS-Zertifikat der Webseite aus. Seitdem ist sie nur noch unverschlĂŒsselt erreichbar â fĂŒr jemanden wie Fefe bis dato ein undenkbarer Zustand. Am 6.12.2025 veröffentlichte Fefe, immer noch ohne gĂŒltiges TLS-Zertifikat, dann plötzlich eine kurze Meldung. Im Januar 2026 erfuhren wir schlieĂlich, dass er einen Schlaganfall hatte.
Nun ist Fefes Webseite, inklusive Blog, allerdings gar nicht mehr erreichbar â auch nicht unverschlĂŒsselt. Anfragen an den Server werden nicht mehr korrekt beantwortet. Alle Deeplinks sind tot.

In diversen Diskussionsforen hĂ€ufen sich nun die Stimmen, die nicht mehr damit rechnen, dass Fefes Blog jemals wieder aktualisiert wird â wenn die Seite ĂŒberhaupt wieder online kommt. Die gröĂte Community, die versucht, einen Ersatz im Sinne von Fefe bereitzustellen, ist derzeit wohl /r/fefe_blog_interim auf Reddit.
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Martin Sonneborns Euro-Noten-Designs
Die EU schlĂ€gt Designs fĂŒr die neuen Euro-Banknoten vor. Martin Sonneborn hĂ€tte da allerdings einen Gegenvorschlag ⊠đ€Łđ€Łđ€Ł


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Finde den Fehler

Das ist das Titelbild der aktuellen Ausgabe der Hausveröffentlichung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der Journalisten-Gewerkschaft DJV, deren Mitglied ich bin. âIch frage mich, was wir machen können, um den Altlasten-Medien wieder mehr Vertrauen in der Bevölkerung zu geben ⊠Moment, ich habâs! KI! Mehr KI-Nutzung in der Presse! Dann vertrauen uns die Menschen sicher wieder mehr!â
Die sehen es nicht. Sie sehen es einfach nicht. Und sie machen auch noch Werbung auf dem Titelblatt dafĂŒr, dass sie blind sind!

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J.D. Vance bei Rogan ĂŒber Epstein
Es ist schon ein bisschen witzig ⊠nachdem die âLeitmedienâ jahrelang keine Ahnung hatten, was ein Podcast ĂŒberhaupt ist, haben sie sich dann jahrelang ĂŒber die Amateure und âVerschwörungstheorethikerâ lustig gemacht, die Podcasts produzieren. Und jetzt ist es schon so weit, dass die Leitmedien ihre Top-Stories aus Podcasts beziehen.
Auch schön:
Epstein soll vor Jahrzehnten einen Missbrauchsring betrieben haben, dem junge Frauen und MinderjÀhrige zum Opfer fielen. Epstein hatte beste Kontakte in die High Society der USA und vieler anderer LÀnder. Er starb 2019 in seiner GefÀngniszelle. Der Skandal war mit der Veröffentlichung der Ermittlungsakten wieder in die Schlagzeilen geraten.
Was ein Bullshit. Bis letztes Jahr haben die ehemaligen Leitmedien diese Geschichte ignoriert und als dumme Verschwörungstheorie hingestellt. âWieder in die Schlagzeilen geratenâ mein Arsch. Bis zu dem Punkt als die Demokratische Partei in den USA die Epstein-Geschichte als Waffe gegen Trump entdeckt hat, hat das doch â auch hierzulande â niemanden in den Altlasten-Medien interessiert!
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