Ich hab mich gerade beim Einkaufen mit dem netten Mann an meiner Edeka-Fleischtheke unterhalten. Ich dachte ja schon, als Freelancer ist die Mehrwertsteuersenkung nervig – bringt mir als freier Journalist keinen Nutzen und macht unötig Arbeit – aber was ich da durchmache ist ja gar nix. Mein mittelgroßer Nachbarschafts-Edeka hat am Wochenende wegen der Preisänderungen (man will die Mehrwertsteuersenkung an den Kunden weitergeben) 15.000 Produkte umetikettiert. Tolle Wurst! Da hat die Bundesregierung sich ja mal wieder selbst übertroffen.

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“Bergbauschiff Nostromo in den Eisringen”

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In Deutschland ist nicht genug verboten

Eine Sonntagskolumne über die Unschuldsvermutung, die Pandemie und die Eppendorfer Muttis.
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“Auf der Jagd”

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Die App muss kommen!

Man sollte doch meinen, Menschen würden es generell begrüßen, wenn man versucht, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren. Gerade was die Corona-App der Regierung angeht, scheint dem aber nicht so zu sein.
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Am Freitag habe ich nach einem sehr aufschlussreichen Gespräch Anfang der Woche mit Dirk Kretzschmar, dem Geschäftsführer der TÜV Informationstechnik, eine Meldung bei heise online zur Privatsphäre- und Sicherheitsüberprüfung der deutschen Corona-Warn-App veröffentlicht:

Einigen Leuten scheint nicht gefallen zu haben, was Herr Kretzschmar mir in dem Gespräch erzählt hat, denn prompt wurde am Samstag eine dpa-Meldung herausgegeben, die zwar keinem der in meinem Artikel angesprochenen Punkte widerspricht, aber wohl der Bevölkerung auf diffuse Art ein besseres Gefühl geben soll. Da sich einige Leser in meiner ersten Meldung mehr Einordnung gewünscht hatten und um auf die dpa-Informationen einzugehen, die unter anderem in der Süddeutschen veröffentlicht wurden, habe ich dann heute morgen eine weitere Meldung nachgelegt, die hoffentlich alle Missverständnisse aus der Welt schafft:

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Nostalgie pur

Oh Mann, Command & Conquer ist wieder da!
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Webinar mit Bruce Schneier

Am 10. Juni moderiere ich ein kostenpflichtiges Webinar mit Bruce Schneier für Heise.
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Wow. SIG Sauer macht seinen deutschen Standort in Eckernförde dicht. Damit wird dann wohl nur noch in New Hampshire produziert und über die AG in der Schweiz (Neuhausen am Rheinfall) vertrieben. Bitter.

Castagne nannte im Gespräch mit NDR Schleswig-Holstein mehrere Gründe für den Rückzug. Er sagt, der Waffenmarkt in Deutschland sei immer stärker reguliert worden, entsprechend sei der Absatz deutlich gesunken. Außerdem lohne es sich finanziell nicht mehr, in Eckernförde Sport- und Dienstwaffen für die Polizei herzustellen. Dazu kommt laut Castagne, dass Großaufträge zum Beispiel von der Bundeswehr ausgeblieben sind. Sein Unternehmen werde diskriminiert, beklagt Castagne: “SIG Sauer wird wegen seiner internationalen Ausrichtung von den Ausschreibung systematisch ausgeschlossen”. Internationale Ausrichtung heißt in diesem Fall, dass die meisten Waffen in den USA entwickelt werden. Zusätzlich belasteten die Auswirkungen der Coronakrise das Unternehmen.

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Nach knapp fünf Tagen Recherche habe ich heute eine Analyse der Corona-Warn-App der Bundesregierung bei heise online veröffentlicht:

Als nächstes werde ich einen FAQ-Artikel zu dem Thema angehen. Wenn ihr (oder euer Umfeld) also Fragen zu der App habt, kontaktiert mich bitte!

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