Inhalte mit dem Tag “journalismus”
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Finde den Fehler

Das ist das Titelbild der aktuellen Ausgabe der Hausveröffentlichung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der Journalisten-Gewerkschaft DJV, deren Mitglied ich bin. „Ich frage mich, was wir machen können, um den Altlasten-Medien wieder mehr Vertrauen in der Bevölkerung zu geben … Moment, ich hab’s! KI! Mehr KI-Nutzung in der Presse! Dann vertrauen uns die Menschen sicher wieder mehr!“
Die sehen es nicht. Sie sehen es einfach nicht. Und sie machen auch noch Werbung auf dem Titelblatt dafür, dass sie blind sind!

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J.D. Vance bei Rogan über Epstein
Es ist schon ein bisschen witzig … nachdem die „Leitmedien“ jahrelang keine Ahnung hatten, was ein Podcast überhaupt ist, haben sie sich dann jahrelang über die Amateure und „Verschwörungstheorethiker“ lustig gemacht, die Podcasts produzieren. Und jetzt ist es schon so weit, dass die Leitmedien ihre Top-Stories aus Podcasts beziehen.
Auch schön:
Epstein soll vor Jahrzehnten einen Missbrauchsring betrieben haben, dem junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Epstein hatte beste Kontakte in die High Society der USA und vieler anderer Länder. Er starb 2019 in seiner Gefängniszelle. Der Skandal war mit der Veröffentlichung der Ermittlungsakten wieder in die Schlagzeilen geraten.
Was ein Bullshit. Bis letztes Jahr haben die ehemaligen Leitmedien diese Geschichte ignoriert und als dumme Verschwörungstheorie hingestellt. „Wieder in die Schlagzeilen geraten“ mein Arsch. Bis zu dem Punkt als die Demokratische Partei in den USA die Epstein-Geschichte als Waffe gegen Trump entdeckt hat, hat das doch — auch hierzulande — niemanden in den Altlasten-Medien interessiert!
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30 Jahre heise online
Mein ehemaliger Arbeitgeber heise online feiert heute sein 30-jähriges Jubiläum. Unglaublich, dass Leute im Journalismus nach so langer Zeit Online-News noch als etwas Neues, Unerprobtes betrachten. 😆
Herzlichen Glückwunsch, heise online! Lustigerweise bin ich sogar mit Bild im Jubiläumsartikel, obwohl ich nur sechs der dreißig Jahre an Bord war. Aber ich habe anscheinend Bleibendes hinterlassen. ☺️
→ 30 Jahre heise online – vielen Dank für das Vertrauen!, heise online
Am 17. April 1996 erschien der erste Eintrag auf der Webseite, die in den folgenden Jahren als der „heise-Newsticker“ bekannt werden sollte: eine Meldung über Sicherheitsprobleme von Java und JavaScript. Der c’t-Artikel war bereits einige Tage zuvor veröffentlicht worden. Die erste „echte“ News schrieb unser Kollege Jo Bager noch am selben Tag, er arbeitet noch heute für c’t.

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Redaktion der Kölnischen Rundschau wird eingestampft
Der Heinen-Verlag stellt die Kölnische Rundschau und die Bonner Rundschau ein. Jedenfalls als eigenständiges journalistisches Produkt. Was bleibt, sind die „Marken”. Mit anderen Worten: man veräppelt die Leser.
Der DJV-NRW berichtet:
Erst gestern hatte die Belegschaft der Kölnischen Rundschau eine kurzfristige Einladung zur Belegschaftsversammlung erhalten, auf der ihnen heute mitgeteilt wurde, dass sie alle ihre Kündigung erhalten, bis Ende März weiterarbeiten sollen, um dann freigestellt zu werden. Die Marke „Kölnische Rundschau“ — ebenso die Marke „Bonner Rundschau“ — sollen erhalten bleiben und werden künftig vom „Kölner Stadtanzeiger“ produziert. Eine eigenständige Rundschau-Lokalredaktion wird es nicht mehr geben.
Der Heinen-Verlag zieht nach 80 Jahren einen Schlussstrich unter seine publizistischen Aktivitäten. Diese hatten mit der ersten Ausgabe der Kölnischen Rundschau am 19. März 1946 begonnen. Der Heinen-Verlag gibt auch seinen 50-Prozent-Anteil an der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) in Köln an DuMont ab. Die RRG produziert seit 2014 für die Rundschau und den Kölner Stadt-Anzeiger die gemeinsamen Umlandausgaben. Bereits 1999 hatte DuMont das Verlagsgeschäft der Rundschau übernommen.
Der DJV-NRW appelliert an das Medienhaus DuMont, seiner publizistischen Verantwortung gerecht zu werden und für Nordrhein-Westfalens größte Stadt eine zweite unabhängige Lokalredaktion zu erhalten. „Wo die Konkurrenz fehlt, leidet die Qualität und die Medien- und damit Meinungsvielfalt“.
Die Meinungsvielfalt leidet nicht. Sie ist nicht mehr gegeben, wenn es nur eine Zeitung gibt.
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Fefe langsam auf dem Wege der Besserung
Seit der Kult-Blogger der deutschen Tech-Szene, Felix „Fefe“ von Leitner, im Mai 2025 plötzlich aus dem Netz verschwunden war, vermissen viele Leser seine charakteristischen Kommentare zu den Nachrichten des Tages. Zwischenzeitlich hatten wir erfahren, dass Fefe einen Schlaganfall erlitten hatte.
Am 6. Dezember hatte Fefe dann anscheinend tatsächlich einen neuen Eintrag auf seinem Blog veröffentlicht.
Seitdem herrscht allerdings wieder Funkstille. Auch auf der deutschen Hacker-Konferenz 39C3 in Hamburg wurde Fefe anscheinend von vielen vermisst.
Viele Grüße und ein großes Dankeschön für die vielen lieben Genesungswünsche und Weihnachtsgrüße soll ich von Fefe ausrichten.
Der Gipfel ist überwunden, aber der Weg bleibt steinig, sagt er. Allen auf dem #39c3 wünscht er viel Spaß!
— Özgür Kesim
Fefes fehlende Blog-Einträge haben offensichtlich so ein so großes Loch in die deutsche Blogger-Szene gerissen, dass sich auf Reddit nun in seiner Abwesenheit eine Community von Leuten zusammengefunden hat, die den Stil seines Blogs tagesaktuell imitieren: /r/fefe_blog_interim
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Schnee
Schnee am EDDLAls wir heute Morgen aufwachten, war die Welt in Weiß gehüllt. Es hatte geschneit. Wie es hier in Westdeutschland schon fast Tradition ist, hatten wir keine weiße Weihnacht, sondern stattdessen Schnee Anfang Januar. Das ist schon seit Jahrzehnten so, und tatsächlich schneit es etwa alle zwei oder drei Jahre Anfang Januar. Wenn es hier schneit, dann normalerweise Anfang Januar.
Die Presse erzählt uns natürlich seit über 25 Jahren, dass Kinder nie wieder Schnee sehen werden. Aber das erweist sich für eine Generation nach der anderen als falsch. Wenn ich gerade aus meinem Fenster schaue, sehe ich mehrere Kinder, die fröhlich einen Schneemann bauen. Es scheint fast so, als wären die meisten dieser Vorhersagen völliger Blödsinn. 🤔
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Fefe lebt
Nachdem wir uns alle gefragt hatten was mit Fefe passiert ist, kommt jetzt endlich Licht ins Dunkel. Es sieht so aus als ob er einen Schlaganfall hatte im Krankenhaus lag. Glücklicherweise scheint er aber auf dem Weg der Besserung zu sein.
Das geht aus einem Mastodon-Post von Özgür Kesim hervor, der zusammen mit Fefe die Secutity-Firma Code Blau betreibt. Gute Besserung, Fefe!

