Inhalte mit dem Tag ânotizâ
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Deutsche Bahn Bordbistro: Schlimmer geht immer
Reisen mit der Deutschen Bahn macht keinen SpaĂ. Jeder, der das regelmĂ€Ăig tut, weiĂ das. Reisen mit der Deutschen Bahn ist im besten Fall ertrĂ€glich, öfter allerdings ist es eine Zumutung. LĂ€rmende Kinder im Ruheabteil, Mitreisende die sich verhalten, als wĂ€ren sie in einem Schweinestall aufgewachsen, und dazu die stĂ€ndigen VerspĂ€tungen ⊠entspannt Reisen geht anders.
Das einzige, was frĂŒher den Schmerz wenigstens etwas betĂ€uben konnte, war das frischgezapfte Bier im Bordbistro. NatĂŒrlich wurde das dann erst mal abgeschafft. Und jetzt kommtâs noch besser: Jetzt gibt es auch zur Currywurst keine Pommes mehr. Der Grund? Klimapanik. Kann man sich nicht ausdenken, den Bullshit. Unglaublich.
Ich bin im Ruhrgebiet geboren. FĂŒr mich ist Currywurst / Pommes ein Kulturgut. Currywurst ohne Pommes?

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Bramfels
Hamburg ⊠echt ⊠Wenn man sonst keine Probleme hat, auĂer der Frage, wie man einen random Stein benennt. đ âUwe der Urzeitkolossâ đ€Ł
Der Fund war vor wenigen Wochen bei Erdarbeiten fĂŒr die kĂŒnftige U5âHaltestelle am Bramfelder Dorfplatz gemacht worden. In etwa sieben Metern Tiefe stieĂ ein Bagger auf den massiven Stein, der anschlieĂend mit schwerem GerĂ€t geborgen wurde. Nach Angaben des Geologischen Landesamts stammt der Findling aus der SaaleâEiszeit und wurde vor rund 200.000 Jahren von Gletschern aus Skandinavien nach Norddeutschland transportiert.
Der âBramfelsâ ist nach Angaben der Umweltbehörde der viertgröĂte bekannte Findling Hamburgs. GröĂer sind lediglich der âAlte Schwedeâ, der 1999 bei einer Elbvertiefung gefunden wurde, der Stein von Othmarschen, der 1998 den Bau der vierten Elbtunnelrohre störte, sowie der HerzogâOttoâStein, der 2001 beim Bau der Harburg Arcaden entdeckt wurde. Der nun vergebene Name geht auf einen öffentlichen Aufruf der Umweltbehörde, der Verkehrsbehörde, des Bezirksamts Wandsbek sowie der Hochbahn zurĂŒck. Ăber soziale Medien die Hamburger eingeladen worden, NamensvorschlĂ€ge einzureichen. Hunderte Ideen gingen ein â von BezĂŒgen zum berĂŒhmten âAlten Schwedenâ, wie âJunger Schwedeâ oder âKluge Norwegerinâ, ĂŒber regionale Wortspiele, wie âBramscher Brockenâ, bis zu eher humorvoll gemeinten VorschlĂ€gen, etwa âUwe der Urzeitkolossâ.
â Welt: Hamburgs neuer UrzeitâRiese heiĂt âBramfelsâ
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Deutschland jetzt weltweit Nummer Vier bei RĂŒstungs-Exporten
Laut dem neuesten Bericht ĂŒber internationale Waffenlieferungen des Stockholm International Peace Research Institute, hat Deutschland im vergangenen Jahr China ĂŒberholt und ist damit zum viertgröĂten Waffenexporteur der Welt geworden. Die deutschen Waffenexporte in den Jahren 2021â2025 sind im Vergleich zum Zeitraum 2016â2020 um 15% gestiegen. Damit steht Deutschland kurz davor, Russland zu ĂŒberholen und den dritten Platz hinter den USA und Frankreich einzunehmen. 24% der deutschen Waffenexporte gehen in die Ukraine, 14% nach Ăgypten und 10% nach Israel.
Das ist Ă€uĂerst enttĂ€uschend, besonders wenn man die Geschichte unseres Landes berĂŒcksichtigt.
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Redaktion der Kölnischen Rundschau wird eingestampft
Der Heinen-Verlag stellt die Kölnische Rundschau und die Bonner Rundschau ein. Jedenfalls als eigenstĂ€ndiges journalistisches Produkt. Was bleibt, sind die âMarkenâ. Mit anderen Worten: man verĂ€ppelt die Leser.
Der DJV-NRW berichtet:
Erst gestern hatte die Belegschaft der Kölnischen Rundschau eine kurzfristige Einladung zur Belegschaftsversammlung erhalten, auf der ihnen heute mitgeteilt wurde, dass sie alle ihre KĂŒndigung erhalten, bis Ende MĂ€rz weiterarbeiten sollen, um dann freigestellt zu werden. Die Marke âKölnische Rundschauâ â ebenso die Marke âBonner Rundschauâ â sollen erhalten bleiben und werden kĂŒnftig vom âKölner Stadtanzeigerâ produziert. Eine eigenstĂ€ndige Rundschau-Lokalredaktion wird es nicht mehr geben.
Der Heinen-Verlag zieht nach 80 Jahren einen Schlussstrich unter seine publizistischen AktivitĂ€ten. Diese hatten mit der ersten Ausgabe der Kölnischen Rundschau am 19. MĂ€rz 1946 begonnen. Der Heinen-Verlag gibt auch seinen 50-Prozent-Anteil an der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) in Köln an DuMont ab. Die RRG produziert seit 2014 fĂŒr die Rundschau und den Kölner Stadt-Anzeiger die gemeinsamen Umlandausgaben. Bereits 1999 hatte DuMont das VerlagsgeschĂ€ft der Rundschau ĂŒbernommen.
Der DJV-NRW appelliert an das Medienhaus DuMont, seiner publizistischen Verantwortung gerecht zu werden und fĂŒr Nordrhein-Westfalens gröĂte Stadt eine zweite unabhĂ€ngige Lokalredaktion zu erhalten. âWo die Konkurrenz fehlt, leidet die QualitĂ€t und die Medien- und damit Meinungsvielfaltâ.
Die Meinungsvielfalt leidet nicht. Sie ist nicht mehr gegeben, wenn es nur eine Zeitung gibt.
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Forstamt Speranza
Ein Logo fĂŒr meine ARC-Raiders-Gruppe:

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Schnee
Schnee am EDDLAls wir heute Morgen aufwachten, war die Welt in WeiĂ gehĂŒllt. Es hatte geschneit. Wie es hier in Westdeutschland schon fast Tradition ist, hatten wir keine weiĂe Weihnacht, sondern stattdessen Schnee Anfang Januar. Das ist schon seit Jahrzehnten so, und tatsĂ€chlich schneit es etwa alle zwei oder drei Jahre Anfang Januar. Wenn es hier schneit, dann normalerweise Anfang Januar.
Die Presse erzĂ€hlt uns natĂŒrlich seit ĂŒber 25 Jahren, dass Kinder nie wieder Schnee sehen werden. Aber das erweist sich fĂŒr eine Generation nach der anderen als falsch. Wenn ich gerade aus meinem Fenster schaue, sehe ich mehrere Kinder, die fröhlich einen Schneemann bauen. Es scheint fast so, als wĂ€ren die meisten dieser Vorhersagen völliger Blödsinn. đ€
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Modern Solution: Verfassungsbeschwerde abgelehnt
Damit geht dann wohl meine vierjĂ€hrige Berichterstattung bei Heise zum Thema Modern Solution endgĂŒltig zu Ende:
â heise online: Bundesverfassungsgericht lehnt Beschwerde im Fall Modern Solution ab
Das Bundesverfassungsgericht lehnt es ab, mehr Klarheit in den Umgang mit dem Hackerparagrafen 202 StGB zu bringen.
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Modern Solution: Der verurteilte IT-Experte reicht Verfassungsbeschwerde ein
Ein neuer Artikel von mir zum Thema Modern Solution bei heise online:
â Modern Solution: Verurteilter IT-Experte reicht Verfassungsbeschwerde ein
Das Urteil gegen einen nach dem Hackerparagrafen verurteilten Sicherheitsforscher ist rechtskrÀftig. Der Verurteilte geht nun nach Karlsruhe.
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Gericht sieht Nutzung von Klartext-Passwörtern als Hacken an
Eine aktuelle Meldung von mir bei heise online zum Thema Modern Solution:
â Gericht sieht Nutzung von Klartext-Passwörtern als Hacken an
Der Programmierer, der eine gravierende LĂŒcke in der Software der Firma Modern Solution aufgedeckt hat, fĂ€llt unter den Hackerparagrafen, meint das Gericht.
Dazu hatte ich auch in der Vergangenheit mehrmals was geschrieben. Unter anderem am 20. Oktober 2021, 5. November 2021 und 16. Juni 2023.
Anmerkung: Die Meldung ist ĂŒbrigens auch bei Fefe gelandet.
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Modern Solution: Staatsanwaltschaft scheitert mit Anklage
Ihr könnt euch vielleicht noch an die Modern-Solution-Geschichte von vor knapp zwei Jahren erinnern. Die, wo eine Firma einen Sicherheitsforscher angezeigt hat, weil der eine Schwachstelle in ihrer Software gefunden hat? Letzte Woche habe ich dazu eine weitere Meldung bei heise online mit neuen Entwicklungen in dem Fall geschrieben:
â Modern Solution: Staatsanwaltschaft scheitert mit Anklage gegen IT-Experten
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Die Anzeige im Fall Modern Solution
heise online hat gerade eine exklusive Recherche von mir im Fall Modern Solution veröffentlicht:
Da drin bestĂ€tige ich zum ersten Mal auf Grund von Fakten die (bisherige) Vermutung, Modern Solution habe den unfreiwilligen Sicherheitsforscher angezeigt. Das haben die tatsĂ€chlich gemacht. Also gab es statt Belohnung fĂŒrs Finden und Melden einer heftigen SicherheitslĂŒcke eine Durchsuchung und Beschlagnahmung aller ArbeitsgegenstĂ€nde.
Es ist zum Teil hanebĂŒchen, was diese Firma der Polizei da erzĂ€hlt hat. Und auch wie lange es vom ersten Verdacht zur Durchsuchung gedauert hat â trotz mehrmaligem Aktenvermerk eilt! â ist grotesk. Man stelle sich nur einmal vor, die Ermittler hĂ€tten es hier mit einem wirklich bösartigen Hacker zu tun gehabt. Einer, der seine Spuren vielleicht verwischt, anstatt der Polizei noch nach Monaten freiwillig Zugang zu seinem Computer zu gewĂ€hren.
Ich wĂŒsste wirklich zu gern, was in den Köpfen dieser GeschĂ€ftsfĂŒhrer, Richter und StaatsanwĂ€lte so vorgeht.
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Modern Solution
Golem hatte vergangene Woche diese Geschichte gebracht. Ich bekam von Heise den Auftrag, das mal zu recherchieren. Also habe ich meine FĂŒhler ausgestreckt. Mit der Polizei Aachen, der Staatsanwaltschaft Köln und ein paar anderen Quellen geredet. Heraus kam diese Geschichte bei heise online:
Weil mich das ganze so aufgeregt hat, hab ich dann heute diesen Kommentar nachgeschoben:
Zwischenzeitlich musste ich mich dann noch im Heise-Forum verteidigen. Da meinte nĂ€mlich ein offensichtlicher Insider die Schuld weit von sich weisen zu mĂŒssen, was ich nicht auf mir sitzen lassen wollte. Daraufhin legte der Insider nach, wahrscheinlich um ein fĂŒr alle mal zu beweisen, warum richtige Firmen eine Presseabteilung haben. Ich hab dann das hier gepostet, wofĂŒr ich gleich zweimal ungeahntes Lob bekam.
Jeder macht Fehler. Aber wenn man Fehler nicht zugibt und stattdessen versucht, Menschen, die das Richtige tun, in den Knast zu bringen und dann auch noch auf ihnen und der Presse rumhackt, dann regt mich das auf. Der Staat darf ein solches Verhalten auf keinen Fall unterstĂŒtzen. Auch nicht unfreiwillig.
